Schlussverkauf in Asse

Schlussverkauf in Asse

Ende der letzten Woche hat in Asse der Winterschlussverkauf begonnen. Alles muss raus! Bis 100 Prozent Rabat auf schwach- bis mittelradiaktive Müllfässer sind bei Abnahme größerer Mengen möglich. Da das Angebot mit 126 000 Fässern stark limitiert ist, lohnt sich der Spontankauf mit der ganzen Familie.

Aus dem Finanzministerium wurden Pläne bekannt, Teile des Mülls sogar an unsichere Drittstaaten zu verkaufen. Dort gäbe es einen lebhaften Handel mit radioaktivem Material, dass eine hervorragende Grundlage für schmutzige Bomben bietet. Bei Vollständigem Verkauf sämtlicher Fässer an ein Ausbildungslager für Terroristen hofft man, nicht nur die zwei Milliarden Euro für die Bergung wieder reinzubekommen, sondern mit einem satten Plus die Steuersenkungspläne finanzieren zu können.

Stimmen aus der FDP begrüßten die marktfreundliche Entsorgung der Fässer. Hiermit würde keinesfalls etwas vertuscht, sondern erfolgreich Versäumnisse der rot-grünen Regierung beseitigt. Mögliche langfristige Gefahren durch Terroranschläge auf dem Gebiet der Bundesrepublik seien hingegen rein spekulativ.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren