Schweineheimer

Im Prinzip fing es gestern morgen bei mir mit leichtem Unwohlsein und Durchfall an. Kann man passieren, dachte ich mir, da muss man dann durch. Wenn man so häufig wie ich im Zug unterwegs ist, bekommt man jedoch schnell Paranoia, dass man sich was eingefangen hat. Besonders der Schweinetransporter gestern Abend hätte dazu ja ideale Bedingungen geboten – der an sich schon volle ICE zum Wochenende hin wurde bis Berlin zu IC Bedingungen freigegeben.

Den vergessenen Regenschirm von Donnerstag lasse ich mal im folgenden unter den Tisch fallen, da daran die Bahn Schuld hat. Zurück also zum Freitag. Wie jeden Freitag Abend steht nach der Ankunft in Bielefeld der Wochen(end)einkauf an. Stress pur. Unser Abendessen hatten wir zudem zu dritten Mal geändert und uns auf Salat, Backkartoffeln und Steak geeinigt. Vermutlich war das Fleisch so stark mit BSE kontaminiert, dass es durch die Verpackung strahlte. Anders ist es nicht zu erklären, dass zwei noch nüchterne Erwachsene das verdiente Feierabendbier in den falschen Einkaufswagen gepackt haben. Erst nach dem Bezahlen an der Kasse viel uns auf, dass das Bier fehlte. Ich möchte lieber nicht wissen, wer sich da beim bezahlen gewundert hat.

Meine Magenprobleme setzten sich dann heute ebenso wie die Vergesslichkeit weiter fort. Nadine hat im Biosupermarkt eine Packung Nudeln liegen lassen. bedauerlicherweise waren die bereits bezahlt und aufgefallen ist es erst zu Hause.
Getopt wurde das von meinem Regenschirm, den ich versehentlich mit meinen Einläufen im Kühlschrank verstaut hatte. Wenn es die nächsten Tage schneit statt zu regnen, wir es wohl am gut gekühlten Schirm liegen.

Die beiden Symptome zusammen betrachte, gehe ich davon aus, dass ich von akuter Schweinheimer befallen bin. Wobei: Ich weiss jetzt nicht mehr, was ich eigentlich schreiben wollte und muss auch dringend wieder aufs Klo.

Kommentar verfassen