12.

Schwarz-Gelb verhindern

Wie sich schwarz-gelb am besten verhindern lässt, wie ja immerhin einer der Slogans der Grünen bei der Bundestagswahl lautete, zeigt diese Partei gerade im Saarland: durch Mitbeteiligung. Damit zeigt, nach Hamburg, erneut, dass es den Grünen letztendlich weniger um Ideale, denn um Macht und Machterhalt geht – wie den meisten anderen Parteien in der Bundesrepublik wohl auch.
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11.

Sammeln und teilen

Es dürfte wohl kein großes Geheimnis sein, dass ich nicht nur gerne esse, sondern mindestens genauso gerne koche. In fast 20 Jahren ist dabei eine ansehnliche Sammlung an Kochbüchern und Zeitschriften entstanden. Zusätzliche fliegen auf meinem Rechner auch noch diverse Rezept-Dateien rum. Wenn man den derzeitigen Zustand betrachtet, sieht es etwa so aus wie eine Küche nach der Zubereitung eines 5-gängigen Menüs.
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10.

Friedensnobelpreis für BO

Egal ob man eine eher ablehnende Haltung hat oder aber der Sache sehr positiv gegenüber steht, fest stehen dürfte wohl, dass die meisten davon, dass der US-Präsident Barack Obama, den Friedensnobelpreis erhält, überrascht wurden. Die Entscheidung des Nobel-Komitees wurde damit begründet, das Obama Hoffnung macht auf eine bessere Zukunft.
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9.

Verhalten bei Bankfällen

An einem Donnerstag Vormittag im Sommer saß ein Banker auf seinem Badehandtuch und starrte auf den Baggersee. Gedankenverloren öffnete er die nächste Dose Bier. Weder schwamm er im Geld noch wollte er in der Brühe vor ihm schwimmen. Im Herbst würde die Party sicher weitergehen. Bis dahin galt es, sich so gut es ging über Wasser zu halten.

8.

Gutverdiener

Berlusconi fordert Millionen vom Staat. In Deutschland wird die Immunität der Krankenkassen aufgehoben, weil der Chemie-Nobelpreis die Koalitionsverhandlungen belastet.
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7.

Mehr drin

Es gibt so einen Spruch, dass manchmal mehr drin ist, als man denkt. Nicht nur manchmal, sondern häufig sieht man das nicht auf den ersten Blick. Aber der Reihe nach.
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6.

Die Kampfwurst

Vergangene Woche gab es den Weltvegetariertag. Das Thema lag bei mir noch im Kühlschrank wie eine abgelaufene Wurst. Wobei, um ehrlich zu sein, hatte ich das ekeligste Wursterlebnis mit einem Stück Bierwurst, was ich eben nicht in den Kühlschrank, sondern versehentlich in einer Dose in den normalen Schrank gepackt hatte. Das kann ziemlich heftig riechen. Seit damals habe ich gewisse Aversionen gegen Bierwurst.
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5.

Halbautomatik

Mit normalen elektrischen Zahnbürsten stehe ich etwas auf Kriegsfuß. Bei der Mundhygiene ausgeliefert zu sein an so ein Gerät, dass man sich in den Mund steckt und dann den Strom einschaltet, ist mir Suspekt. Es erinnert mich nicht an Zahnarzt, sondern eher an Folterkeller. Zudem ist mir der runde Bürstenkopf zu klein.
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4.

Aufbruch im Morgenrot

Eigentlich wollte ich heute wieder einen SPD-Artikel schreiben. Derzeit tut sich recht viel in der Partei. Vor allem regen mich die Personalabsprachen auf, die stark an Kungelrunden in verrauchten Hinterzimmern erinnern. Mir geht es derzeit ungefähr so wie vor einigen Jahrzehnten Max Liebermann:
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3.

Als es noch Hoffnung gab

Vor genau einer Woche war nicht nur das Wetter besser, sondern es gab auch noch so was wie Hoffnung auf ein anderes Wahlergebnis.

Steinmeier in Detmold


Die Rede von Steinmeier in Detmold, von der dieses Bild stammt, war wirklich mitreissend. Geholfen hat es alles nichts. Was bleibt, sind außer ein paar Fotos Erinnerungen und ein ängstlicher Blick in die Zukunft. Dabei macht nicht die neue schwarz-gelbe Bundesregierung Angst, sondern angst macht mir, was die SPD mit sich selber macht. Die Art und Weise, wie um Posten geschachert wurde, lässt wenig Hoffnung auf einen wirklichen Neuanfang.