Von der Post verladen

Wir alle wissen ja, warum es bei der Post heißt „einen Brief aufgeben”. Meistens ist man dann ganz froh, wenn er trotzdem ankommt. Aber mal im Ernst. Die Post ist im Großen und Ganzen recht zuverlässig, auch wenn dem Durchschnittsbürger in Zeiten von SMS und E-Mail recht wenig mit ihr zutun haben.

Wer gerade aus den jüngeren Generationen dann tatsächlich etwas verschicken will, stellt als erstes fest, dass er eine Briefmarke, ein so genanntes Postwertzeichen benötigt. Wer ein solches am Automaten erwirbt, stellt unter Umständen fest, dass dieser kein Wechselgeld herausgibt, sondern bei Überzahlung den Restbetrag auch auf eine Marke druckt. Das ist ungefähr so, als wen uns der Kellner im Restaurant statt Wechselgeld ein Kotlett in die Hand drückt.

Wer das vermeiden will, der zahlt am besten passend. Das auch das nicht ganz so einfach ist, musste DER CHEF gestern erfahren. Bei uns sammeln sich immer eine Menge Kupfermünzen an – was vor allem an mir liegt. Beim Versuch, damit eine Briefmarke zu erwerben zeigt der Automat dann folgende Meldung:

Maximale Menge an Münzen erreicht. Pro Vorgang sind nur 15 Münzen zulässig.

Die nächste Generation von Automaten wird dann vermutlich montags nichts verkaufen oder öfter mal den Vorgang mit dem Hinweis, man habe gerade Kopfschmerzen, abbrechen.

Zur Verteidigung der Post muss msn sagen, dass die vom störrischen Automaten nichts ahnende Angestellte in der Fiale die Münzen anstandslos angenommen hat, wie DER CHEF berichten konnte.

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