Sammeln und teilen

Sammeln und teilen

Es dürfte wohl kein großes Geheimnis sein, dass ich nicht nur gerne esse, sondern mindestens genauso gerne koche. In fast 20 Jahren ist dabei eine ansehnliche Sammlung an Kochbüchern und Zeitschriften entstanden. Zusätzliche fliegen auf meinem Rechner auch noch diverse Rezept-Dateien rum. Wenn man den derzeitigen Zustand betrachtet, sieht es etwa so aus wie eine Küche nach der Zubereitung eines 5-gängigen Menüs.

Befriedigen ist das nicht, da so kein Überblick möglich ist, welche der Rezepte zu den absoluten Lieblingsrezepten gehören. Seit ein paar Monaten bin ich daher dabei, die Rezepte in Bento zu erfassen. Über ein eigenes Script ist möglich, daraus dann über LaTeX ein sauberes PDF zu erstellen. Knapp 60 Seiten mit 56 Rezepten sind so derzeit entstanden.

Das war soweit der Aspekt des Sammelns aus der Überschrift. Kommen wir nun zum teilen. Ich bin nach wie vor auf der Suche nach neuen Rezepten. Wer im Kommentarbereich sein Lieblingsrezept zur Verfügung stellt, bekommt von mir das bisherige PDF mit allen Rezepten per E-Mail zugeschickt.

4 Replies to “Sammeln und teilen”

  1. Fake Sugo Napolitan
    4 Personen

    2 Zwiebeln
    1 fingerlanges Stück gut gewürzte, fettige Salami (z.B. Chorizo)
    250 gr. Rinderhack
    1-2 frische Chilis
    1 Tube Tomatenmark
    1 Paket passierte Tomaten
    Olivenöl
    150ml Sahne
    200ml guten, trockenen Rotwein
    1 Stange Zimt
    Salz
    1 Prise Zucker

    Wurst, Zwiebeln und Chilis fein hacken. Das Öl in einer gußeiserne Pfanne erhitzen. Die Zimtstange hineinlegen. Die Wurst anbraten, das Hack hinzugeben, beides auf hoher Hitze braten. Etwas später die Zwiebeln hinzugeben, glasig braten. Das Tomatenmark nach und nach hinzugeben, mitbraten. Das ganze darf ruhig ein bißchen ansetzen (wichtig für die Maillard-Reaktion). Dann mit Rotwein ablöschen, den Alkohol verdampfen lassen. Die passierten Tomaten unterrühren, Hitze reduzieren, ca. 30 Minuten köcheln. Dann die Sahne unterrühren, noch ca. 10 Minuten köcheln. Die Zimtstange entfernen (wahlweise auslutschen).
    Geht mit allen Arten von Nudeln, ich nehme gerne Penne Rigate. Super auch als Lasagne.

  2. Pizza

    Für all diejenigen, die auf Tiefkühlpizza verzichten möchten;)

    Teig (für zwei Familienbleche)
    – 500g Mehl
    – 320ml warmes Wasser
    – Salz
    – 1 Hefe
    – 4EL Olivenöl

    Die Zutaten in die Rührschüssel geben (bis auf das Olivenöl). Hefe und Salz sollte jedoch erstmal voneinander getrennt bleiben. Nun etwas warten. Die Zeit kann man prima zum Schneiden des Belags nutzen. Dann während des Rührens das Olivenöl hinzugeben. Nach dem Kneten den Teig ausrollen und auf zwei mit Olivenöl gefetteten Blechen verteilen.

    Zum Belag gibts nicht allzu viel zu sagen. Jedem das, was ihm schmeckt. Als „Unterlage“ am einfachsten zu pürierten Tomaten greifen. Als Beispiel für Thunfisch-Pizza:
    – 1 Dose Thunfisch
    – 1 Zwiebel
    – ein paar schwarze Oliven
    – Pilze
    – Käse (Gouda)

    Jetzt noch Würzen mit Salz und Pfeffer, möglich auch eine Gewürzmischung (Kräuter der Provence).

    Bei 200°C etwa 15 Minuten backen.

    Ich hoffe mein Pizza-Rezept ist ok. Es ist nicht gerade das Ausgefallene, schmeckt aber sicherlich besser als jede Tiefkühlware.

    Gruß Fabian

  3. Hähnchenschenkel Mediterran

    Zutaten für 4 Portionen:
    4 Hähnchenschenkel
    1 kg Kartoffeln
    1 Zucchini
    2 Tomaten
    1 Stangen Porree
    2 Zwiebeln
    1 Paprikaschote
    250 ml Hühnerbrühe

    Hähnchenschenkel mit Pfeffer und Salz würzen und auf ein Backblech bei 200 Grad in den Backofen stellen. Inzwischen das Gemüse in schmale Streifen schneiden und in Olivenöl andünsten (ca. 10 Min). Kartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden.

    Nach etwa einer halben Stunde die Hähnchenschenkel aus dem Backofen holen. Auf das Backblech wird nun das angedünstete Gemüse um das Hähnchen gelegt. Oben auf liegen die Kartoffeln. Diese mit etwas Salz bestreuen. Nun wird ca. 250 ml Hühnerbrühe angerührt und über das Backblech verteilt. Das Blech nun wieder in den Backofen ca. 1 Std. bis die Hähnchenschenkel gar sind.

  4. Eier in Senfsosse

    Mehlschwitze zubereiten, Senf dazu.
    Hartgekochte Eier untermengen.
    Dazu Kartoffeln und grünen Blattsalat
    (Salatdressing: Zwiebel mit der Gabel zerquetschen, Essig Essenz rein, Dosenmilch dazu, Pfeffer, Salz).

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren