Die Kampfwurst

Die Kampfwurst

Vergangene Woche gab es den Weltvegetariertag. Das Thema lag bei mir noch im Kühlschrank wie eine abgelaufene Wurst. Wobei, um ehrlich zu sein, hatte ich das ekeligste Wursterlebnis mit einem Stück Bierwurst, was ich eben nicht in den Kühlschrank, sondern versehentlich in einer Dose in den normalen Schrank gepackt hatte. Das kann ziemlich heftig riechen. Seit damals habe ich gewisse Aversionen gegen Bierwurst.

Zum Glück wurde mein Verhältnis zu Bier nicht negativ beeinträchtigt. Kann auch dran liegen, dass in der Bierwurst kein Bier drin ist. Keine Ahnung, warum sie dann Bierwurst heißt.

Was war noch mal das Thema? Ach ja, Weltvegetariertag. Das genaue Datum ist mir entfallen, ich schau ja auch nicht auf das Haltbarkeitsdatum, wenn Lebensmittel im Kühlschrank gelandet sind. Irgendwann sind sie halt nicht mehr gut, was man an der grünen Farbe erkennen kann.

Grüne Farbe und schlecht. Das bringt mich wieder zu den Vegetariern. Das einigen von denen schlecht ist, sollte nicht wundern. Bei dem komischen Zeug, was sie da teilweise essen. Mancher von ihnen sollte sich mal Gedanken machen, was alles in einer Tofuwurst drin ist. Das ist weder normal noch gesund.

Überhaupt das ganze Soja-Zeug, was die in sich reinstopfen. Die futtern glatt den Rindern das Essen weg. Dabei wird Soja benötigt, um die Viecher gut zu mästen, damit daraus später ordentliche Hamburger werden. So gesehen durchbrechen Vegetarier die natürliche Nahrungskette – und niemand von ihnen hat einen vernünftigen Vorschlag gemacht, womit wir mit den ganzen Rindern hin sollen, für die wir extra im Regenwald Platz gemacht haben.

Damit mich niemand falsch versteht: ich hab nichts gegen Vegetarier, denn dank ihnen bleibt mehr Fleisch für mich über. Aber ein Weltvegetariertag ist nur wirklich nicht nötigt. Als ob es bei dem Thema um die Wurst gehen würden. Bei der inflationären Anzahl an Gedenktagen ist mir der Klassiker noch am liebsten: Muttertag. Mutter kann nämlich anständigen Braten machen. So was sollte man sich warm
halten.

Wärend gerade ein paar Vegetarier mit rotem Kopf vorm dem Bildschirm sitzen und kurz vorm Überschäumen sind, möchte ich noch abschließen anmerken, dass ich mich auch mal vegetarisch ernährt habe – hat mir aber nicht geschmeckt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren