Suppenküche

Acht Tage sind es heute noch bis zur Bundestagswahl. In Bielfeld lockte heute weniger die Sorge um die Zunkunft Deutschlands für Menschen in die Stadt, sondern ein wunderschönes Herbstwetter. Nichts ahnend traf man dann trotzdem in der Fussgängerzone auf Infostände der Parteien.

Direkt ins Auge fiel der Infostand der FDP, am dem Suppe ausgeschenkt wurde. Moment, Suppe verteilen, das machen doch sonst nur die Wohlfahrtsverbände oder die Heilsarmee. Die so genannten Liberalen sind jedoch völlig unverdächtig, von einem caricativen Virus befallen worden zu sein.

Wenn die FDP sich mit einer Suppenküche zeigt, dann ist das wohl ein Zeichen dafür, was den einfachen Arbeitnehmer unter schwarz-gelb erwartet. Aus guten Grund positionierte sich die SPD daher in der Pole Position am Jahnplatz. Großes Tam Tam für eine bessere Welt mit deutlichem Abstand zur Linkspartei, die vor der Marktpassage zu finden waren.

Von der CDU war weit und breit nichts zu sehen. Vermutlich ist man sich so sicher, die Kanzlerin zu wählen, was man auch lautstark von Plakaten verkündet, dass man den Kontakt zum Bürger schlicht nicht mehr nötig hat.

Bei den Grünen, die auch nicht auszumachen waren, würde ich dagegn sagen, dass sie nahezu nahtlos mit der Umwelt verschmolzen sind beziehungsweise sich irgendwo in Bielefeld mit inovativen Ideen rumtrieben.

Richtiger Strassenwahlkampf hat auch in Bielfeld mal ganz anders ausgesehen.

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