Eisenhühner

Eisenhühner

Oben auf dem Kirchtum sitzend, besprachen die Eisenhühner ihre weitere Strategie. Wer von unten zusah, wundert sich vielleicht, denn üblicherweise würde man auf dem Kirchturm einen Hahn vermuten.

Ganz oben an der Spitze zu sein, das war eine Domäne der Männer, die sie auf Grund einer ganz bestimmten Eigenschaft besetzen konnten. Sie waren, so wie der Hahn auf dem Kirchturm, in der Lage, sich mit dem Wind zu drehen.

2 Replies to “Eisenhühner”

  1. Beobachtete eiserne Hühner waren scheins gesund, sonst hätten sie es nicht mehr auf die Höhe geschafft. Ein Konzept haben sie auch (ansonsten gäbe es keine weiter zu verfolgende Strategie) – alle Achtung.
    Nase und Schnabel in alle Windrichtungen auszustrecken gehört zwangsläufig dazu, wollen sie nicht ‚umgepustet‘ werden. Sieht das von unten so aus, als täten sie dem Hahn gleich, hat der vertriebene Hahn aus letzter Kraft gezwitschert, statt wie gewohnt zu krähen.
    Ob das leise Piepsen noch zu den den anderen Kirchtürmern vordringt? Zumindest konnte er einige derer da unten erreichen, vielleicht gibt ihm das etwas Kraft, bevor ‚Le Coc‘ kurzzeitig zum Glockenspiel ertönt.
    Na ja, vorausgedacht sollte der Programmierer des: Coc Coc Coc CocodiCocoda, damit beauftragt werden, die Variable in Gack Gack Gack GackadiGackada einzufügen.
    Is‘ ja immer teuer, das mit den Sonderwünschen und die Hühner zahlen es sicher nicht…
    Auf der knapper werdenden Futtersuche passt das nicht mehr rein – ins eiserne Konzept – sagte ich Konzept? Ja, tat ich wohl…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren