Lesen können

Lesen können

Die Anzahl der funktionale Analphabeten scheint kontinuierlich anzusteigen. Wie der eine oder die andere vielleicht mitbekommen hat, ist heute meine eBay-Auktion zu Ende gegangen. Versteigert wurde das MacBook Pro 15″ (nein, man kann nicht mehr mitbieten, die Auktion ist zu Ende).

Der Endpreis lag bei 871 Euro. Das ich Schwierigkeiten habe, dass nachzuvollziehen, ist die eine Sache. Ganz anders ist es jedoch, nach der Auktion vom glücklichen Gewinner Fragen gestellt zu bekommen, die aus dem Auktionstext eigentlich hervorgehen, wie zum Beispiel der Zustand des Gerätes oder ob da noch 3 Jahre Garantie drauf sind – als ob ich ein Neugerät zum halben Preis verkaufen würde.

Normalerweise sollte man annehmen, dass zuerst der Auktionstext gelesen wird, dann Fragen gestellt werden und ganz am Ende ein Gebot erfolgt. Wie gesagt, ich kann mir bei so was nur an den Kopf fassen. Aber egal. Hoffen wir nur, dass die Abwicklung einigermaßen über die Bühne geht, denn da deuten sich Komplikationen an.

3 Replies to “Lesen können”

  1. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Unglaublich, aber selbst bei eBay gibt es Analphabeten. Wenn ich den letzten Satz lese, ahne ich Böses. Hoffe für Dich, dass die Überweisung reibungslos klappt.

  2. Das selbe Problem hatte der Herr N. öfters bei Versteigerung von Apple-Produkten. Da kamen Fragen nach Speichergröße usw., die alle ganz konkret im sehr übersichtlichen Auktionstext beantwortet wurden. Die Fragen kamen auch zum Teil NACH der Abgabe von vierstelligen Geboten. Tatsächlich nicht nachvollziehbar.

  3. Ein Kollege sagt bei der Gelegenheit immer: Ich will das alte Internet wieder!

    Es ist wirklich tragisch wie viele Leute ohne Menschverstand im I-Net unterwegs sind. Schlimmer noch wenn die selben Schnarchies auch noch Artikel verkaufen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren