31.

Bielfeld hat gewählt

Bielfeld hat also gewählt gestern. Statt wie gewohnt die Zusammenfassung in der Neuen Westfälischen lesen zu können, war ich heute morgen gezwungen, dass Westfalenblatt zu kaufen. Wir hatten bedingt durchbden Urlaub einen Tag zu früh die Abopause starten lassen. Am Banhof dann war die NW ausverkauft. Wobei das auch zeigt, welche Zeitung die Bielefelder bevorzugt wählen.
weiterlesen »

30.

Komunalqual

Wahlsonntag. DER CHEF und ich haben bereits gewählt. Für war die Entscheidung ja recht einfach, auch wennmein Name nicht auf dem Stimmzettel stand.
weiterlesen »

29.

Kalte Küche

Eigentlich habe ich nichts gegen Gewitter. Allerdings neige ich zur Übervorsicht, was sich jedesmal dann darin äußert, dass ich sämtlich von mir als empfindlich eingestuften Geräte vom Stromnetz getrennt werden.
weiterlesen »

28.

Wo ist Horst?

Soweit wir uns richtig erinnern, haben wir ja so was ähnliches wie ein Heuschreckenimitat zum Bundespräsidenten. Was derzeit etwas verwundert in Zeiten der Krise ist, dass von Herrn K. so wenig zu hören ist.
weiterlesen »

27.

Gekauft!

Aktuell scheint ein gekaufter Hochschultitel schon wieder ein Auslaufmodell zu sein. Zumindest die günstigen Angebote wird es vorerst nicht mehr geben. Schade eigentlich, denn so einen einfachen Dr. jur. hätte ich mir auch gerade noch so leisten können.
weiterlesen »

26.

Systemrelevante Personen

Über „systemrelevante Banken” zu diskutieren, ist mitunter etwas mühselig. Schnell gerät man dabei in die Defensive und muss gegen aufkommende Wellen von Politikverdrossenheit ankämpfen.
weiterlesen »

25.

Im Unkraut ist noch Garten

Mit einiger Verwunderung klingelt am Ende der Nachtstrasse Herr Tag an einer ihm bis dahin unbekannten Tür.
weiterlesen »

24.

Früher war

Es gibt ein Spruch, der wohl zu den Dauerbrennern in den Charts gehört. Er fängt an mit Früher und endet mit besser. Wenn man mal davon absieht, dass er auf 50 Prozent Selbsttäuschung und 20 Prozent Verklärung besteht, könnte er zumindest manchmal auf einen wahren Kern treffen – in 30 Prozent der Fälle.

Zwar fehlt mir momentan noch der Vergleich zu heute, aber was den Punkt Qualität angeht, so waren zumindest vor einigen Jahren die Sachen der Firma The North Face sehr gut. Nach langer Zeit im Schrank hängend, habe ich gestern eine Jacke, Typ „Monsum” aus der Kleiderkiste gekrammt. Die wurde geknudelt und verstaut, weil Aubergine als Farbe für Männer nicht gerade „in” ist.

Das gute Stück aus drei Lagen Goretex, dass mich viele Jahre, auch während meines Schottlandurlaubs, begleitet hat, wurde 1992 gekauft. Das sind 17 Jahre bis heute! Die Jacke war völlig verknudelt, aber sonst tadellos. Zwar sind die Nahtklebebänder innen nicht mehr ganz frisch, aber von außen sieht die Jacke wie neu aus.

Nachdem die Jacke einmal geduscht und zum trocknen aufgehängt wurde, ist sie auch wieder faltenfrei. Wenn ich mir überlege, dass ich mit der Jacke nicht nur schwere Rucksäcke getragen, sondern auch mehrere Stürze vom Fahrrad überstanden habe, dann ist ihr Zustand entweder ein kleines Wunder oder eben ein Zeichen von hervorragender Qualität. Richtig wütend werde ich dann nur, wenn ich an meine Jacke von Jack Wolfskin denke. Die wurde bereits einmal getauscht, ist vielleicht etwas mehr als ein Jahr alt und sieht dermaßen gebraucht aus, als ob ich damit Straßenfußball gespielt hätte – mit der Jacke als Ball.

23.

Lesen können

Die Anzahl der funktionale Analphabeten scheint kontinuierlich anzusteigen. Wie der eine oder die andere vielleicht mitbekommen hat, ist heute meine eBay-Auktion zu Ende gegangen. Versteigert wurde das MacBook Pro 15″ (nein, man kann nicht mehr mitbieten, die Auktion ist zu Ende).
weiterlesen »

22.

Kleine Anzeigen

Wie erwartet starb im Alter von 59 Jahren Herr Meier aus der Buchhaltung. Er hinterließ eine Menge Arbeit.
weiterlesen »