Alles auf Anfang

Nach einer ziemlichen bescheidenen Woche sitze ich am Schreibtisch und höre dem Handwerker unter mir in der Wohnung zu, wie er Tapeten von den Wänden kratzt – was er schon seit 6:60 Uhr macht. Sollte ich in den nächsten Tagen nicht mehr bloggen, dürfte klar sein, wo ich mich befinde.

Es wird wohl für die wenigsten interessant sein, wenn ich die letzten Tagen noch mal hier im Blog niederschreibe, zumal ich mich dann wahrscheinlich im Selbstmitleid suhlen würde. Abgesehen vom heutigen Tag dürfte jedoch der gestrige Freitag der absolute Tiefpunkt der Woche gewesen sein. Das Display meines MacBooks Pros glänzte erneut mit Ausfallerscheinungen. Nicht nur, dass sich wiedermal das Display aufzulösen scheint, nein, diesmal fiel es phasenweise ganz aus und blieb dunkel, während der externe Monitor im Büro noch ein Bild lieferte. Erst die Aktvierung des Ruhezustands und erneutes Erwecken schaffte Abhilfe.

Abends auf der Rückfahrt hatte dann ein äußerst depressiver Mitmensch nichts besseres zu tun als sich vor den Zug zu werfen, so dass ich erst eine Stunde später als geplant zu Hause war. Die gekaufte Platzkarte war damit auch völlig wertlos. Der gemütliche Abend an der Konsole endete dann damit – aber das führt jetzt wirklich zu weit.

Heute waren DER CHEF und ich den gesamten Vormittag damit beschäftig, die Scherben zusammen zu kehren und vor allem mir ein neues MacBook Pro zu bestellen. Das das 13″ Modell derzeit nicht lieferbar ist, brauch ich wohl nicht extra zu erwähnen. Jedenfalls, sobald das da ist, geht mein altes in Reparatur und wird dann, mit 3 Monate Restgarantie, bei ebay verkauft.

Ich für meinen Teil hoffe dann, mit dem neuen Gerät die lange Leidensphase mit dem Notebook endlich beendet zu haben und wünsche dem Käufer, wer immer das dann auch sein wird, jetzt schon mal viel Glück.

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