Grillmeister

Am Wochende war feinstes Grillwetter, dass DER CHEF und ich auch reichlich ausgekostet haben. Bereits Freitag Abend ging es los mit einem so genannten Vorgrillen.

Wir versuchten uns am Elektrogrill, mussten aber feststellen, dass dieser nach sieben Jahren seinen Zenit längst überschritten hat. Selbst in der windstillen Wohnung brauchten
dünne Bratwürstchen eine halbe Ewigkeit – richtig schön sahen die dann trotzdem nicht aus. Irgendwas fehlte. Das traf dann auch auf das alkoholfreie Paulaner zu. Einmal und nie wieder würde ich das Trinkerlebnis zusammenfassen. Besser beim normalen Weissbier bleiben.

Samstag haben wir uns dann einen neuen E-Grill besorgt, angesichts der stabilen Wetterlage aber dann mit Freunden einen richtigen Grill verwendet. Perfekte Grillkohle aus Buche und als Krönung für Männer (neben dem passablen Kompromissbier Veltins) Steak. Guter Tipp am Rande: wer keine Kräuterbutter im Haus hat, kann das Steak auch vor dem verzehren mit Bourbon-Whiskey beträufeln.

Da DER CHEF und ich am Sonntag noch Fleisch hatten, ging es dann gestern in die dritte Runde. Wieder auf Holzkohle. Das mag zwar nicht unbedingt gesünder sein, ist aber auf jeden Fall umweltschonender, da man somit nicht mit fossilen Brennstoffen oder Atomstrom grillt.

Hinsichtlich der Holzkohle besteht aber noch ein gewisser Lernbedarf. Wir sind da etwas zu ungeduldig und legten das Grillgut viel zu früh drauf. Immerhin hatten wir dann am Ende die ideale Temparatur für Bratwürste, wobei dass wohl kaum das verbrannte Stück Bauchfleisch trösten wird.

Ach ja, verbrannt. Das habe ich mich auch an den Beinen. Dort habe ich mir am Nachmittag einen fetten Sonnenbrand geholt. Ohne Sonnenschutzmittel (selber Schuld) saß ich im Liegestuhl unter unserem UV-Strahlen absorbierenden Tarp – nur die Beine hatte ich in die Sonne gestreckt. Sparen wir uns weitere Schilderungen dazu.

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