Schneefelder

Eisige Kälte. Ein schneidender Wind riss an Ihm und wirbelte Schneekristalle durch die Luft. Seine Füße sanken tief in der Schneedecke ein. Nur sehr langsam ging es vorwärts über die endlos anmutenden Schneefelder.

Die Gedanken an Schnee, Eis und Kälte wurden schwächer. Eine Wärme machte sich breit. Die angenehmen Frühlingssonne schien einer Sommersonne zu weichen, die gnadenlos brannte. Schweiß lief über sein Gesicht, über den ganzen Körper. Die Luft war zu heiß, um vernünftig zu atmen.

Er dachte an die Hölle, an Sünder, den das Fleisch von der Haut brannte im Fegefeuer, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Seine Gedanken schlugen jetzt definitiv die falsche Richtung ein. Blasen bildet sich auf seiner Haut und platzen auf.

Schließlich hielt er es nicht mehr aus und sprang auf. Schreiend lief er die Straße hinab, bis er an der Kreuzung tot zu Boden fiel. Die Bilder davon waren Abend im Fernsehen zu sehen. Der Nachrichtensprecher kommentiert sie mit den Worten: „Wieder hat sich jemand aus Protest gegen die Regierung mit Benzin übergossen und angezündet.”

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