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	<title>Kommentare zu: Mann auf der Straße</title>
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	<description>Wer kann heute noch von sich behaupten, nicht von allen guten und bösen Geistern verlassen worden zu sein? So wie sich die Welt zeigt, befinden wir uns längst Jenseits vom Wahnsinn. wildbits, ein Blog für alle, die nicht mehr ganz bei Trost sind, aber dennoch welchen gebrauchen könnten.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 21:57:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Wah</title>
		<link>http://www.wildbits.de/2009/06/17/mann-auf-der-strasse/#comment-106304</link>
		<dc:creator>Wah</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 10:49:49 +0000</pubDate>
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		<description>Die Internetzensur im Iran wurde ursprünglich mit den Ziel eingerichtet, Pornographie zu blocken.
Die Technik dazu kam, wie sich jetzt herausstellt, aus Deutschland.
Die Zukunft wird zeigen, ob der Vergleich mit dem Deutschen Sperrgesetz berechtigt war.
Forderungen einer Ausweitung der Sperre über Kinderpornographie hinaus gibt es bereits.

Und welcher &quot;Querschläger&quot; und Veränderer bewirkt etwas von &quot;innen heraus&quot;. Ist es nicht vielmehr so, daß solche &quot;Unangepaßten&quot; in einer ger großen &quot;Volks&quot;parteien entweder aus der Partei gemobbt werden oder früher oder später in ihr aufgehen?
Die Alternative wäre, sich in einer neuen Partei zu engagieren. Und auch da wird die Zukunft zeigen, was die Links- oder Piratenpartei bewirken können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Internetzensur im Iran wurde ursprünglich mit den Ziel eingerichtet, Pornographie zu blocken.<br />
Die Technik dazu kam, wie sich jetzt herausstellt, aus Deutschland.<br />
Die Zukunft wird zeigen, ob der Vergleich mit dem Deutschen Sperrgesetz berechtigt war.<br />
Forderungen einer Ausweitung der Sperre über Kinderpornographie hinaus gibt es bereits.</p>
<p>Und welcher &#8220;Querschläger&#8221; und Veränderer bewirkt etwas von &#8220;innen heraus&#8221;. Ist es nicht vielmehr so, daß solche &#8220;Unangepaßten&#8221; in einer ger großen &#8220;Volks&#8221;parteien entweder aus der Partei gemobbt werden oder früher oder später in ihr aufgehen?<br />
Die Alternative wäre, sich in einer neuen Partei zu engagieren. Und auch da wird die Zukunft zeigen, was die Links- oder Piratenpartei bewirken können.</p>
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		<title>Von: Rote, Grüne, Gelbe, Schwarze, Piraten : powerbook_blog</title>
		<link>http://www.wildbits.de/2009/06/17/mann-auf-der-strasse/#comment-106299</link>
		<dc:creator>Rote, Grüne, Gelbe, Schwarze, Piraten : powerbook_blog</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 06:20:42 +0000</pubDate>
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		<description>[...] augenscheinlich auf, dass ich Piratenpartei wählen muss. ben_ hingegen ist sich da ziemlich sich. Tom Boley hingegen meint, es wäre sinnvoller, sich in einer der etablierten Volksparteien zu engagieren, um [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] augenscheinlich auf, dass ich Piratenpartei wählen muss. ben_ hingegen ist sich da ziemlich sich. Tom Boley hingegen meint, es wäre sinnvoller, sich in einer der etablierten Volksparteien zu engagieren, um [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: tboley</title>
		<link>http://www.wildbits.de/2009/06/17/mann-auf-der-strasse/#comment-106291</link>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 11:58:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Sören: Erstmal danke fürs Kompliment. Der SED Vergleich, gut da muss ich dir Recht geben. Allerdings kam der Wandel in der DDR letztendlich auch von innen heraus - von den Menschen in der DDR.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sören: Erstmal danke fürs Kompliment. Der SED Vergleich, gut da muss ich dir Recht geben. Allerdings kam der Wandel in der DDR letztendlich auch von innen heraus &#8211; von den Menschen in der DDR.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tboley</title>
		<link>http://www.wildbits.de/2009/06/17/mann-auf-der-strasse/#comment-106290</link>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 11:29:50 +0000</pubDate>
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		<description>@elderdesign: Der Vergleich mit den 20er Jahren hingt aus meiner Sicht etwas. Die Situation damals war doch wohl deutlich eine andere. Was genau meinst du mit &quot;Hier ist keine Veränderung von innen heraus mehr vorstellbar, hier bedarf es eines harten und wegen mir auch schmerzhaften Schnitts und eines echten Neuanfangs.&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@elderdesign: Der Vergleich mit den 20er Jahren hingt aus meiner Sicht etwas. Die Situation damals war doch wohl deutlich eine andere. Was genau meinst du mit &#8220;Hier ist keine Veränderung von innen heraus mehr vorstellbar, hier bedarf es eines harten und wegen mir auch schmerzhaften Schnitts und eines echten Neuanfangs.&#8221;?</p>
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		<title>Von: Sören G. Prüfer</title>
		<link>http://www.wildbits.de/2009/06/17/mann-auf-der-strasse/#comment-106289</link>
		<dc:creator>Sören G. Prüfer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 04:36:47 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr gerne lese ich Deine Artikel - nicht einfach hipp, eher nachdenklich. So finde ich auch bei diesem Artikel das Du im Kern Recht hast, ungebremster Frust ist nicht das beste.

.. nur Deine letzte Schlussbemerkung &quot;Nur von innen heraus lassen sich Veränderungen anstoßen&quot; ff. kann ich nicht unkommentiert lassen. Es gab vor 1989 auch in der DDR einige mit der Meinung, die SED lasse sich nur von innen verändern. Frage Sie mal heute.

Natürlich ist Engagement unbestritten ein Muss in der Demokratie, aber bei der vielfaltigen Meinungsbildung zu helfen, kann man ja auch durch Bloggen bei wildbits.de erreichen :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gerne lese ich Deine Artikel &#8211; nicht einfach hipp, eher nachdenklich. So finde ich auch bei diesem Artikel das Du im Kern Recht hast, ungebremster Frust ist nicht das beste.</p>
<p>.. nur Deine letzte Schlussbemerkung &#8220;Nur von innen heraus lassen sich Veränderungen anstoßen&#8221; ff. kann ich nicht unkommentiert lassen. Es gab vor 1989 auch in der DDR einige mit der Meinung, die SED lasse sich nur von innen verändern. Frage Sie mal heute.</p>
<p>Natürlich ist Engagement unbestritten ein Muss in der Demokratie, aber bei der vielfaltigen Meinungsbildung zu helfen, kann man ja auch durch Bloggen bei wildbits.de erreichen :-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: eldersign.de &#187; gewagte Vergleiche und warum sie doch berechtigt sind</title>
		<link>http://www.wildbits.de/2009/06/17/mann-auf-der-strasse/#comment-106288</link>
		<dc:creator>eldersign.de &#187; gewagte Vergleiche und warum sie doch berechtigt sind</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 22:04:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wildbits.de/?p=4322#comment-106288</guid>
		<description>[...] nur ein Kommentar zu diesem Blogeintrag bei wildbits.de, aber irgendwie auch eigenst&#228;ndig lesbar. Darum zitiere ich hier mal mich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nur ein Kommentar zu diesem Blogeintrag bei wildbits.de, aber irgendwie auch eigenständig lesbar. Darum zitiere ich hier mal mich [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: eldersign</title>
		<link>http://www.wildbits.de/2009/06/17/mann-auf-der-strasse/#comment-106287</link>
		<dc:creator>eldersign</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 21:56:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, aber:

Gesetze sind verdammt klebrig, sie halten Jahrzehnte und Jahrhunderte. Es gibt noch heute unzählige Gesetze, die z.B. mit dem BGB im Jahr 1900 eingeführt worden. Niemand weiß jetzt noch die Intensionen einzelner Paragraphen, und doch sind sie geltendes Recht. Diesen Umstand muss jeder, der ein Gesetz befürwortet, berücksichtigen.

Und bedenkt man dies, sind die Vergleiche mit Diktaturen und Despoten wie im Iran plötzlich nicht mehr so weit hergeholt. Nehmen wir einmal an, die jetzigen Akteure treiben dieses Zensurgesetz tatsächlich nur mit besten Absichten voran (wogegen vor allem spricht, dass die Copyrightmafia bereits aufdringlich mit den Hufen scharrt): Wer garantiert, dass in 5, 10, 50 oder 100 Jahren nicht irgendwelche Despoten an die Macht kommen, die dieses Gesetz oder die notwendige Zensurinfrastruktur missbrauchen? Sind wie davor gefeit, weil wir eine fortschrittliche, aufgeklärte Gesellschaft sind? Das dachte man in den 1920ern wohl auch. 

Und dann der Einwand, dass nur die gut gebildeten, die mit den &quot;neuen Medien&quot; umzugehen verstehen, fortschrittlichen Gedanken anhingen: Könnte es nicht nicht sein, das diese Gruppe durch eine willkürliche, nicht kontrollierbare Zensur des Netzes künstlich klein gehalten werden soll?

Darüber sollte jeder, der jetzt noch Parteien anhängt, die diesem Wahnsinn zugestimmt haben, einmal nachdenken.

Hier ist keine Veränderung von innen heraus mehr vorstellbar, hier bedarf es eines harten und wegen mir auch schmerzhaften Schnitts und eines echten Neuanfangs.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, aber:</p>
<p>Gesetze sind verdammt klebrig, sie halten Jahrzehnte und Jahrhunderte. Es gibt noch heute unzählige Gesetze, die z.B. mit dem BGB im Jahr 1900 eingeführt worden. Niemand weiß jetzt noch die Intensionen einzelner Paragraphen, und doch sind sie geltendes Recht. Diesen Umstand muss jeder, der ein Gesetz befürwortet, berücksichtigen.</p>
<p>Und bedenkt man dies, sind die Vergleiche mit Diktaturen und Despoten wie im Iran plötzlich nicht mehr so weit hergeholt. Nehmen wir einmal an, die jetzigen Akteure treiben dieses Zensurgesetz tatsächlich nur mit besten Absichten voran (wogegen vor allem spricht, dass die Copyrightmafia bereits aufdringlich mit den Hufen scharrt): Wer garantiert, dass in 5, 10, 50 oder 100 Jahren nicht irgendwelche Despoten an die Macht kommen, die dieses Gesetz oder die notwendige Zensurinfrastruktur missbrauchen? Sind wie davor gefeit, weil wir eine fortschrittliche, aufgeklärte Gesellschaft sind? Das dachte man in den 1920ern wohl auch. </p>
<p>Und dann der Einwand, dass nur die gut gebildeten, die mit den &#8220;neuen Medien&#8221; umzugehen verstehen, fortschrittlichen Gedanken anhingen: Könnte es nicht nicht sein, das diese Gruppe durch eine willkürliche, nicht kontrollierbare Zensur des Netzes künstlich klein gehalten werden soll?</p>
<p>Darüber sollte jeder, der jetzt noch Parteien anhängt, die diesem Wahnsinn zugestimmt haben, einmal nachdenken.</p>
<p>Hier ist keine Veränderung von innen heraus mehr vorstellbar, hier bedarf es eines harten und wegen mir auch schmerzhaften Schnitts und eines echten Neuanfangs.</p>
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