Bielefeld.

Das kann keine Überschrift sein! Einfach nur Bielefeld? Nein, nicht nur Bielefeld, sondern auch ein Punkt dahinter – kaum zu glauben, wie oft so ein Satzendzeichen übersehen wird.

Oft erschliesst sich ja die Bedeutung nicht auf den ersten Blick. So wohl auch in diesem Fall. Ein Punkt beendet. Bevor sich aber jemand falsche Hoffnungen macht, sei klar gestellt, dass mit dem Ende nicht meine Zeit in Bielefeld gemeint ist.

Der Punkt soll eigentlich einen Wunsch, eine Hoffnung ausdrücken – wobei es mir letztendlich egal ist. Ich finde es nur langsam ermüdend. Im Gegensatz zu, sagen wir mal Wein, werden Witze mit zunehmenden Alter nicht besser. Irgendwann ist der Punkt (da haben wir ihn dann wieder) erreicht, an dem man den Witz nicht mehr hören mag.

Dabei hängt die Halbwertszeit eines Witzes nicht immer von seiner Qualität ab, aber ein guter Witz ist zumindest länger zu ertragen. Ich für meinen Teil bin, quasi per Geburtsort, an schlechte Witze über die Stadt, wo ich lebe, gewöhnt:

Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?

Sparen wir uns an dieser Stelle lieber die Antwort und blicken wieder in die Gegenwart, auf die Stadt, die es eigentlich nicht geben soll. Wieder so ein schaler Witz. Die Bielefeld-Verschwörung. Für Skeptiker der beste Beweis, was für Dumfug manchmal durchs Internet geistert.

Statt einfach Gras über die Sache wachsen zu lassen oder mit pfiffigen Ideen zu kontern, sind jetzt ein paar Bielefelder auf die Idee gekommen, ein Film über die Bielefeld- Verschwörung zu drehen. Die Berichterstattung in der Neuen Westfälischen lässt schlimmes befürchten – nicht nur in Bezug auf die Qualität der NW.

Vermutlich wird man über den fertigen Film dann, in Anspielung auf die Verschwörungstheorie sagen: besser ist es, wenn es ihn nicht geben würde.

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