Da war ein Land, in dem tote Bürokraten an staubigen Tischen saßen. Es roch nicht nach Zitronen, sondern nach Urin. An den Wänden blühte der Schimmel und schuf geographische Phantasiegebilde. Im Traum eines billigen Rausches vereinigten sich die Sterne. Zurück blieb nur die Sehnsucht und Reste von Methanol.
Einem mir unbekannten Geheimabkommen zufolge steht dem CHEF morgens der Mantelteil der Süddeutschen Zeitung zu, während ich mich mit dem Rest und der Neuen Westfälischen begnügen muss. Gut, hinterher im Zug habe ich reichlich Zeit für die gesamte SZ, aber das lassen wir an dieser Stelle wie Brotkrümel unter den Tisch fallen.
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Leicht angeschnittene Hände, von zuvorkommenden Mitarbeitern fachgerecht mit Hämmern zu einen blutigen Brei zerschlagen. Eine Hand wäscht die andere nur solange, wie noch Finger an ihr sind. Eingelegt in Salzlake erhöht sich die Haltbarkeit beträchtlich.
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Nicht immer nötigt einen die Zeitung dazu, sich über Meldungen aufzuregen. Es gibt auch Artikel, über die ich angesichts der ihnen innewohnenden Komik nur herzlich lachen kann.
So war heute zu lesen, dass Kate Moss ein Kochbuch schreiben will. Kate Moss, ein Kochbuch? Das kann dann ja nur sehr dünn sein. Genussvolles essen wird wohl niemand ernsthaft Moss zutrauen.
Glaubwürdiger wäre es wohl, sie schriebe ein Diätbuch. Der deutsche Titel dafür wäre recht simpel: Die zwei Finger Diät
Nach einer Woche Pause geht für mich wieder die übliche Pendelei zwischen Bielefeld und Essen los. Ein Vorteil dabei: ich kann mir während der Wartezeiten am Bahnhof einen guten Überblick in Bezug auf aktuelle Zeitschriften um Magazine in der Bahnhofsbuchhandlung verschaffen.
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Wie der lokalen Presse gestern zu entnehmen war, lädt die Bielefelder Agentur für Arbeit alle Schüler dazu ein, sich während der Osterferien in den Räumen der Agentur ein paar Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Das ist sehr löblich. So können die Schülerinnen und Schüler in den Ferien schon mal sitzen auf zugigen Fluren und warten auf unwirsche Sachbearbeiter kennen lernen – quasi ein Schnupperkurs für angehende Hartz IV Empfänger. Aber mal im Ernst. Was nützt es, sich Gedanken über Berufswünsche zu machen, wenn man hinterher eh keine Lehrstelle bekommt? Angemessenere Angebot der Agentur wäre wohl Bewerbungstraining und vor allem Seminare, in denen die Schülerinnen und Schüler sanft vermittelt bekommen, dass ein Berufswunsch ganz nett ist, aber man oft nur die Chance hat, die zweite oder dritte Wahl als Lehrstelle zu bekommen.
Heute brachte der Postbote ein recht schweres Paket. Wobei, genau genommen brachte er es nicht dem CHEF und mir, sondern der Nachbarin im Tiefpater, da wir gerade im Bio-Supermarkt (zu dem kommen wir später noch mal) einkaufen waren. Den rund 20 kg schweren Karton durfte ich somit gerade selber hoch schleppen – etwas unangenehm, wenn man bereits einen nicht so leichten Rucksack auf dem Rücken hat.
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So kurz vor dem Ende eines sehr umfangreichen Kapitels bin ich wohl etwas kribbelig, oder anders ausgedrückt, sehr angespannt. Es kommen Urinstinkte durch, die man besser abschalten sollte. So empfiehlt es sich zum Beispiel, über ein Buch krabbelnde Insekten nicht reflexartige zu zerdrücken – das gibt andernfalls sehr hässliche Flecke auf dem Papier.
Nachtrag: Gerade die Beitragsvorschau angesehen und mal eben festgestellt, dass ich von heute auf morgen rund die Hälfte der Leser verloren habe und bereits unter Hundert bin (somit hätte ich mehr Follower bei Twitter). Wenn das kein Fehler von Feedburner ist: Das ist doch wohl nicht euer Ernst Leute? Nur weil ich mal eine Woche „Urlaub” mache und am WordPress Buch schreibe, mir direkt den Rücken zu zuwenden. Manieren sind das, also ehrlich.
Es ist zwar noch nicht so weit, dass ich von WordPress träume, aber die letzten Tage waren bisher doch recht anstrengend. Zur Erklärung: ich habe mit diese Woche Urlaub genommen, um meinen Verpflichtungen nachzukommen und die noch fehlenden Teile zum WordPress Buch beizutragen. Derzeit sitze ich noch immer am Kapitel über Themse, dass ziemlich umfangreich werden wird. Die späteren Leser sollten auf jeden Fall eine Menge Informationen darin finden, mit denen sie was anfangen können. Wer darüber hinaus noch mehr braucht, wird vermutlich auf den Codex zurück greifen.
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Wie jedes Jahr um die gleiche Zeit, so ist auch heute wieder der 1. April. Es gab Zeiten, da fand ich Aprilscherze noch ganz nett. Mittlerweile entlocken sie mir in der Regel nur ein müdes Lächeln. Was mich trotz allem immer noch erstaunt, das Leute nach wie vor auf offensichtliche Scherze hereinfallen.
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