Webstandards

Webstandards

Nach einer Woche Pause geht für mich wieder die übliche Pendelei zwischen Bielefeld und Essen los. Ein Vorteil dabei: ich kann mir während der Wartezeiten am Bahnhof einen guten Überblick in Bezug auf aktuelle Zeitschriften um Magazine in der Bahnhofsbuchhandlung verschaffen.

Offensichtlich neu im Regal ist „Webstandards”, ein Magazin mit hohen Selbstansprüchen. Gut, wie der Name nahelegt bezieht sich das Werk aufs Web, aber es wäre schön gewesen, wenn die Macher zumindest ansatzweise etwas von Printstandards gehört hätten.

Was die Inhalte angeht, war ich ja bereits vorgewarnt – eine Sammlung von Artikel, die ich in der eine oder anderen Form schon mal woanders gelesen habe. Die aussergewöhnliche schlechte Wahl der Farben traf mich aber wie ein Schlag. Was nützen Themen zur Usability von Webshops, wenn man nicht mal in der Lage ist, Überschriften so zu gestalten, dass sie auch tatsächlich lesbar sind? Helles Blau, dazu leicht graue Texte. Es heißt immer, das Print nicht Web ist, wenn man als Webentwickler wieder mal Kunden klar zu machen versucht, warum gestimmte Sachen online nicht gehen oder keinen Sinn machen. Umgekehrt gilt das genauso.

Vielleicht handelt es sich ja bei der Erstausgabe des Webstandards-Magazins um eine recht frühe Betaversion und ich meckere mal wieder viel zu früh. Wenn dem so sein sollte, entschuldige ich mich hier schon mal in aller Form, nicht ohne jedoch anzumerken, dass Betaversionen in der Regel kostenlos oder zumindest günstiger sind. Der Preis von 7,80 Euro für das erste Heft ist daher recht mutig.

2 Replies to “Webstandards”

  1. Du wolltest ja nicht hören, aktuell kann ich auch keinen Mehrwert gegenüber den Magazinen erkennen, die schon den Markt bestücken, wobei es mir dabei eher im den Inhalt geht, als um das Layout; da will ich mich zurück halten.

  2. Ich habe da mal reingeschaut und denke für den Einen oder Anderen sicherlich einige interessante Sachen dabei. Wer sich allerdings professionell mit dem Web befasst, wird darin nichts Neues finden.

    Ich kann Frank nur zustimmen, der Inhalt ist maßgebend.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren