Schale Witze

Schale Witze

Wie jedes Jahr um die gleiche Zeit, so ist auch heute wieder der 1. April. Es gab Zeiten, da fand ich Aprilscherze noch ganz nett. Mittlerweile entlocken sie mir in der Regel nur ein müdes Lächeln. Was mich trotz allem immer noch erstaunt, das Leute nach wie vor auf offensichtliche Scherze hereinfallen.

Sicher, bei wirklich glaubwürdigen Artikeln ist es oft schwierig, wie zum Beispiel bei der Bericht über den angeblichen Rücktritt von Hartmut Mehdorn als Chef der Deutschen Bahn. Bei den meisten anderen Beiträgen kann man nur den Kopf schütteln, wenn man dann die Kommentare völlig entrüsteter Menschen liesst, die tatsächlich glauben, die GEMA wäre Schuld daran, dass YouTube in Deutschland den Zugriff auf Musikvideos sperrt.

Nur eine Schlagzeile wie „Mit den Grünen verbündete Außerirdische entführen Bundeskanzlerin Angela Merkel” ist zu offensichtlich, als das jemand ihr Glauben schenken würde. Allerdings würde sich wohl nicht wenige wünschen, dass es sich bei der Schlagzeile nicht um einen Aprilscherz handelt. Wer weiss, vielleicht gibt es ja tatsächlich grüne Männchen, die auf diese Weise eine Zusage für staatliche Unterstützung erzwingen wollen.

3 Replies to “Schale Witze”

  1. Ob du dir bei GEMA-YouTube das richtige Beispiel ausgesucht hast… Ein entsprechender Artikel auf SPON erschien bereits gestern, und als Musiker kann ich dir versichern, dass es, sollte es eine Falschmeldung sein, nicht weit hergeholt ist.
    Es ist zum Beispiel noch gar nicht lange her, da bekamen reihenweise Hobbymusiker, die ihre Songs im Netz veröffentlichten, E-Mails mit der Aufforderung, sich und die Songs bei der GEMA zu melden oder die Songs aus dem Netz zu nehmen.

  2. Dieser Eintrag ist ein Aprilscherz, oder!? Wenn ja, dann ein schlechter. Wenn nein, dann solltest du vielleicht noch mal schnell einen Blick ins Internet werfen.

  3. Ziemlich gemein, war auch der Aprilscherz in den Nachrichten, dass bei 6-spurigen Autobahnen in Zukunft nur die Männer ganz links fahren dürfen. Jungs, das ging unter die Gürtellinie. Wenn wir alle Klischees über euch glauben würden…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren