Zu Gast bei Bruno

Erinnert sich noch jemand Bruno, den Problembär? Um den geht es hier nicht, auch wenn der wohl damals frisch gegessen hat. Sortieren wir die Gedanken noch mal neu und fangen von vorne an. Das mit dem Bruno klärt sich dann schon auf.

DER CHEF und ich hatten gestern ein Phase, wo wir zu bequem, nein nennen wir es ruhig beim Namen, zu faul zum kochen waren. Das lag auch an dem genial leckerem Gericht vom Samstag: Blechhuhn.

Trotz sauberer Küche konnten wie uns nicht aufraffen zu kochen. Nehmen wir der Einfachheit mal an, dass das Wetter Schuld gewesen ist. Hunger stellte sich dann gegen Abend trotzdem ein. Etwas Warmes braucht der Mensch – und wir reden hier nicht Brandstiftung.

Im Vorratsschrank befanden sich noch zwei Dosen mit Eintopf aus dem Bioladen. Die hatten wir vor zwei Wochen mal gekauft, da uns die Probierportionen geschmeckt hatten. Es muss wohl was völlig anderes gewesen sein, was wir da gegessen haben, den vom Geschmack, so fanden wir, konnte gestern Abend keine Rede sein. Wie heißt es gleich noch: der Hunger treibt es rein. Was genau dem Gerichten von Bruno Fischer aus der Dose gefehlt hat, lässt sich schwer sagen. Auf jeden Fall hätten die Eintöpfe etwas Salz vertragen können.

Es kann auch sein, dass unsere Art der Zubereitung falsch war, aber nach drei Minuten in der Mikrowelle waren die Suppen sehr heiß. Dieses Verfahren hat zumindest im Büro noch keinem konventionellen Gericht aus der Dose geschadet.

Unser Fazit: Nicht empfehlenswert. Vielleicht haben wir am Probierstand von Bruno Fischer auch ein Schild übersehen: Don’t eat this at home, kids. Kann auch sein, dass den Gerichten das gewisse Etwas fehlt, seit dem keine Bibelsprüche mehr auf den Packungen des Herstellers sind.

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