Wahnsinn mit System

Wahnsinn mit System

Während ich diese Zeilen hier tippe, Sitze ich im ICE Richtung Essen. Das kleine Problem dabei: der Zug fährt nicht, sondern steht in Gütersloh. Schuld daran ist ein LKW, der in Oelde vor eine Brücke gefahren ist. Gerade kommt unter Mitreisenden die Frage auf, ob das möglicherweise sogar ein Lastwagen von Schenker gewesen sei.

Wie dem auch sei, die Strecke ist gesperrt. Ärgerlich nur, dass dies bereits schon vor Abfahrt des Zuges in Bielefeld bekannt war. Wäre der Zug in Bielefeld nicht losgefahren, hätte ich mich nach Alternativen umsehen können.

Vermutlich ist das die Art, wie bei der Bahn Kundenbindung funktioniert. Erstmal die Reisenden einladen und nicht mehr rauslassen.

3 Replies to “Wahnsinn mit System”

  1. Na ja so habe ich das noch gar nicht gesehen ist auch eine Möglichkeit – was ich habe das habe ich – das nimmt mir keiner mehr weg- du hast recht leuchtet mir ein! Das ganze ist leider nur ärgerlich für dich, verstehe ich total!

  2. Oh mein Gott, das ist wieder mal so typisch Bahn. Die hätten doch in Bielefeld gleich sagen können, dass ein Stopp nötig ist und man erst mal eine Weile fest hängt, so auf diese Art geht es ja eigentlich nicht. Naja, die Bahn denkt halt nicht weiter, die „Kundenbindung“ funktioniert so sicher nur für eine Fahrt.

  3. Mensch bist Du wieder gehässig. Aber Du hast schon recht, die Bahn ist nicht nur ein Verkehrs- sondern auch ein Kommunikationsunternehmen. Mit der Kommunikation zum Kunden scheint es öfters zu hapern.

    Die haben sich wahrscheinlich gedacht, dass das Problem bis Gütersloh relativ schnell eingeschätzt werden kann. Nach einer Brückenberührung muss geprüft werden, ob diese befahrbar ist oder nicht. Das gilt auch für Straßenbrücken. Manchmal wäre es schön, wenn wir bei der Bahn zaubern könnten. Wenn es dann doch länger dauert ist eben die Bahn Schuld. Sie sollten den LKW-Fahrer in den ICE sperren, mal schauen was dann passiert.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren