Nr. 44

Nr. 44

Auf unterbelichteten Schienen fliegen fremde Söhne Richtung Süden. Längst vergangen ist die Ehre der Nebelhüter. Billige Studentinnen sammeln am Bahnhofsvorplatz zur späten Stunde Geld für eine nicht näher genannte Privatuni. Nr. 44 verspricht den Wechsel und täuscht große Scheine gegen Kleingeld.
Bis zum Meer ist es nur eine Korruptionsaffäre weiter. Der Weg dorthin ist gepflastert mit Briefen der Post an sich selbst. Während andere wegschauen, bleibt der Datenschutz bei der Bahn auf der Strecke. Eine Republik, die viel erlebt hat, ist noch lange nicht klüger geworden. Vollkaskoversicherung gegen politische Dummheit erfreuen sich steigern Nachtrage. Günstiger sind nur noch Tickets zum Sonderpreis – die Rezension boomt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren