Brot des Lebens

Brot des Lebens

In vielen Kulturen ist Brot ein Grundnahrungsmittel, es sichert das Überleben. Zumindest hat Brot mal diese Rolle gespielt. In diesem Zusammenhang ist auch das Bibelzitat zu sehen – wobei es hier nicht um die Bibel, sondern um Brot gehen soll.

Also zurück zum Brot. Eine schöne Forderung wäre das. Brot ist längst nicht nur ein Nahrungsmittel unter vielen geworden, sondern eine nahezu geschmacksfreie Massenware. Industriell gefertigte Teiglinge verdrängen das Bäckerhandwerk. Sicher, es gibt sie noch, die klassischen Bäckereien und auch Biobäcker – mit etwas Glück verstehen die auch ihr Handwerk und produzieren keine Ware, die wie Ziegelsteine im Magen liegt.

Was uns fehlt, ist ein Bewusstsein fürs Brot. Wer das für sich wieder entdecken will, sollte sich dran machen, selber Brot zu backen. Nicht mit einer dieser merkwürdigen Backmaschinen, sondern von Hand. Das ist leichter als man denkt. Salz, Wasser, Mehl und Hefe sind alles, was benötigt wird. Was daraus mit etwas Zeit wird, ist ein richtiges Brot, was frisch aus dem Backofen einen verführerischen Duft verbreitet.

Man muss nicht täglich selber backen oder sich an schwierige Dinge wie Sauerteigbrote heranwagen. Im Internet finden sich viele Rezepte, unter anderem das Drei-Minuten-Brot.

Damit lässt sich das Abenteuer Brot beginnen.

5 Replies to “Brot des Lebens”

  1. Ich habe jetzt schon mehr als nur ein Brot gebacken aber ich muss sagen, dass ich immer wieder gerne auf diese Backmischungen zurückgreife. Das liegt nicht daran, dass ich zu faul wäre, ein Brot selber zu backen, sondern eher daran, dass das Brot das ich mache steinhart ist. Ich weiß nicht woran das liegt. Aber jedes Brot das ich backe ist so hart, dass ich es wegwerfen muss. Man kann es nicht essen. Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich denn falsch mache beim backen?

  2. Brot selber zu backen macht Spaß und schmeckt besonders gut. Ich bevorzuge am liebsten Sesam, Hirse, Haselnüsse, Roggen, Dinkel etc.

    @Heike
    Ich lasse das Brot im vorgeheizten Backofen (ca. 40 Grad) etwa 45 Minuten aufgehen. Anschließend backe ich es in zwei Stufen 30 Minuten lang bei 100 Grad und danach 30-45 Minuten bei 180 Grad. Viel Spaß!

  3. Danke für den Tipp mit dem Backen. Also von den Backmischungen und den Brotautomaten halte ich auch nicht viel. Zum Einen sind da immer Riesenlöcher im Brot durch den Knethaken, zum Anderen weiß man nie so genau was drin ist. Wir haben aber ein paar Bäcker, die es schon seit Jahr und Tag gibt und von dort schmeckt das Brot auch noch richtig gut. Sich am Sonntag aber mal hinzustellen und ganz frisches Brot selbst zu backen, werde ich wohl jetzt auch mal versuchen. Mit den Tipps hier kann ja eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren