Der perfekte Weihnachtsbaum, Teil XI

Der perfekte Weihnachtsbaum, Teil XI

Mit einem Erdnussbutterbrot in der einen Hand und einem Glas lauwarmer Milch in der anderen betrat Winfried sein Wohnzimmer. Er schaute durch die Wohnzimmerscheibe, jedenfalls sah es auf den ersten Blick so aus. jedoch war es eher so, dass er entgeistert auf den Zettel starte, der an der Terrassentür klebte. Mit einem hässlichen Geräusch zersprang das Glas auf dem Boden und verteilte die Milch recht ordentlich im gesamten Wohnzimmer.

Winfried konnte zuerst nicht glauben, was er lass. Aus einer Zeitung ausgeschnittene Worte waren hastig zu Sätzen neu zusammen geklebt: „Wenn sie ihr Notizbuch wieder sehen wollen, stellen sie den Weihnachtsbaum nach Einbruch der Dunkelheit vor die Tür.” Unter dem Zettel lag auf der Terrasse mit einem Stein beschwert seine Plastiktüte, die leer war. Es war klar, was zu tun war. Ob er das Lametta hängen lassen sollte?

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren