Der falsche Häuptling

Der falsche Häuptling

Auf der Basis von Vermutungen und Gerüchten ist es sehr mühselig, sich ein Bild zu machen. Was gäbe mancher dafür, Gedanken lesen zu können und in Erfahrung zu bringen, was der Häuptling weiß – wenn er denn was weiß und dies verschweigt.

Was soll man als Indianer tun? Weiter zum Häuptling stehen? Schweigen? Auf Distanz gehen?

Reden wir Klartext. Die erneuten Vorwürfe gegen Bundesaußenminister Steinmeier kommen zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, jetzt wo er Kanzlerkandidat der SPD ist. Manchen wir uns aber nichts vor und unterlassen das Gerede von einer Hetzkampagne. Die Gerüchte gab es schon vorher. Auch das sich Steinmeier im Fall El-Masri sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, sollte noch in Erinnerung sein.

Sofern im Untersuchungsausschuss die Vorwürfe nicht entkräftet werden, ist der Ausgang der nächsten Bundestagswahl schon besiegelt.

2 Replies to “Der falsche Häuptling”

  1. Wer frei von Schuld ist, werfe den ersten Stein. Diese Vorwürfe kommen in der Tat zum ungünstigsten Zeitpunkt, zumal Steinmeier auch mein Favorit war. Nochmal Merkel und ich gebe mir die Kugel oder vielleicht doch ihr???

    Inzwischen denke ich, dass man parteiübergreifend mal kräftig ausmisten sollte und dieses ganze Gesocks endlich vor die Tür setzen. Es ist einfach nur noch zum heulen.

  2. Ich denke auch, dass es wohl nicht das Schlechteste wäre, die ganze alte Garde auszutauschen. Wobei die sich ja leider sehr hartnäckig hält, wie ich ja unlängst erfahren musste.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren