Webshops mit WordPress, Teil 7

Zusammenfassung / Fazit

Im Rahmen dieser Serie haben wurden verschieden Möglichkeiten vorgestellt, WordPress um einen Shop zu erweitern. Der schnellste Weg ist dabei die Integration eines externen Shops. Diese Möglichkeit ist zwar auf Grund der verwendeten Iframes eingeschränkt, hat aber den Vorteil, dass der Shop quasi Out-of-the-box funktionsfähig ist.

Die Lösung mit Hilfe des Plugins WP e-Commerce ist von den vorgestellten diejenige, die sich nahtlos in WordPress integrieren lässt. Shop und Blog lassen sich in einer einzige Administrationsumgebung verwalten. Das Plugin macht eine insgesamt gute Figur, ist aber an einigen Stellen nicht ganz frei von Fehlern. Zudem ist zwar die Basis-Variante kostenlos, zusätzliche Erweiterungen müssen aber seperat erworben werden.

Die Integration von WordPress in Magento bietet im Vergleich zu den beiden anderen Lösungen den wohl umfangreichsten und ausgereiftesten Shop. Allerdings wird die Lösung durch eine Veränderung an den Kerndateien von WordPress erkauft. Bei einem Update von WordPress müssen die Veränderungen erneut vorgenommen werden. Sofern die Magento Extension nicht kontinuierlich weiterentwickelt wird kompatibel zu den jeweils neusten Versionen von Magento und WordPress ist, läuft man Gefahr, in einer Sackgasse zu landen, in der vielleicht notwendiges Sicherheit Update nicht möglich ist. Hinzu kommt, dass sowohl Shop als Blog in zwei verschieden Administrationsbereichen verwaltet werden.

Einen ideale Lösung für Shop mit WordPress gibt es nicht. Je nach Verwendungszweck muss daher immer wieder aufs Neue die Entscheidung getroffen werden, welcher Weg einzuschlagen ist.

Kommentar verfassen