Gelöscht

Gelöscht

Eigentlich hätte ich heute an dieser Stelle einen Artikel über den Besuch der Internationalen Spielmesse in Essen präsentiert. Ich hoffe, dass ich ihn noch am Wochenende nachliefern kann. Wobei ich nicht viel Lust habe, ihn komplett neu zu schreiben, denn er war ja schon fertig.

Was sich wie eine Ausrede aus der Schulzeit anhört (der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen), stimmt im meinem Fall tatsächlich. Gut, es war kein Hund, sondern mein iPhone.

Ich musste im Zug tatenlos zusehen, wie Wort um Wort gelöscht wurde, nach dem ich eigentlich nur den letzten Buchstaben korregieren wollte.

Scheinbar hat die Notiz-Applikation eine mir noch nicht bekannte Feststelltaste. Zwar sind mir auf diese Weise schon des öfteren Wörter abhanden gekommen, aber nie ein ganzer Artikel samt Überschrift. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich angefressen, vor allem deshalb, weil ich nicht weiß, wie so was passieren kann und wann es wieder auftritt und Texte vernichtet.

Auf diese Art, meine Texte zu schreiben, bin ich angewiesen. Kein Vertrauen mehr haben zu können, dass die Texte sicher sind, ist ganz schlecht.

3 Replies to “Gelöscht”

  1. Genau das ist mir neulich auch auf dem iPod touch passiert. Während meine liebe Frau bei H&M Kleidung anprobierte, schuckelte ich den Kinderwagen und tippte nebenbei eine längere eMail.

    Ich war gerade so ziemlich am Ende der Nachricht angekommen und überlegte schon die Grußformulierung, als plötzlich das Mail-Programm anfing, Wort für Wort rückwärts zu löschen.

    In völliger Aufregung versuchte ich die grässliche Attacke aus dem Nichts abzuwenden, aber keine Chance: Wie im Wahn löschte das Programm meinen mühsam zusammengetippten Text! Da half nur der beherzte Druck auf den Aus-Schalter.

    Glücklicherweise speicherte das Mail-Programm den größten Teil meiner Nachricht im Entwürfe-Ordner, aber da ich immer noch nicht weiß, warum das Löschen passierte, bin ich jetzt immer skeptisch und auf der Hut…

    Ganz ärgerlich, das! :-) Du bist also nicht allein.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren