Rechtsdrehende Höhenluft

Rechtsdrehende Höhenluft

Etwas beruhigendes hat das Wahlergebnis in Bayer auf jeden Fall, wie ein direkter Vergleich mit Österreich, wo auch gewählt wurde (ja, da finden noch freie und demokratische Wahlen statt), zeigt. Es sind nicht die Berge oder die Höhenluft (Stichwort Sauerstoffmangel und Unterversorgung des Gehirns), welche als Erklärung für einen erneuten Rechtsruck in der Alpenrepublik herangezogen werden können, denn sonst hätte auch Bayern anders gewählt. Womit aber erklärt man das Wahlergebnis in Österreich? Etwa mit einer historischen Vorbelastung? An mangelnder Wahlbeteiligung wird es nicht gelegen haben, denn die war in Bayern eindeutig schlechter. Vorläufiges Fazit zur frühen Stunde: die Österreicher bleiben ein Rätsel – zumindest mir.

2 Replies to “Rechtsdrehende Höhenluft”

  1. Das ist wirklich erschreckend. Wären die rechten Parteien zusammen angetreten, wären sie – rein rechnerisch, aber ich denke, das kann man in diesem Fall darauf reduzieren – die stärkste Fraktion.

    Das muss ich am frühen Morgen auch erstmal verdauen…

  2. Das ist doch nichts Neues und war zu erwarten. In schwierigen Zeiten hat die Alpenrepublik immer einen Rechtsruck vollzogen. Oder haben etwa alle Waldheim und Haider schon vergessen?

    Also, im Süden nix neues.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren