30.

Mama, mir ist schlecht!

Birkel Ravioli

Auch wenn ich bereits seit meiner Kindheit keine Ravioli mag, so bin ich doch für fast jedes Opfer, solange es mir einen Blogbeitrag bringt, bereit. So führte dann auch kein Weg an den neuen Birkel Express vorbei – das sind Nudelgerichte, die sich mit Hilfe einer handelsüblichen Mikrowelle in zwei Minuten zubereiten lassen. Eigentlich sollte ich an dieser Stelle lieber den Mantel des Schweigens ausbreiten und nichts zu dem an Worte verlieren, was im Hause Birkel wohl noch als Essen bezeichnet würde. weiterlesen »

30.

Im Märchenteich

Einsame Frösche, nachts geküßt, wachen morgens nicht als Prinz, sondern Sozialhilfeempfänger auf und niemand lässt Harz herunter.

29.

Platz 34ff.

Es steht als nach der Ortsvereinssitzung von heute Abend fest: ich werde bei den kommenden Ratswahlen in Bielefeld kandidieren. Zwar nur mit einem aussichtslosen Listenplatz, aber immerhin.

29.

Spiegelfrei

Nach einer Woche scheint es so, als ob ich mich einigermaßen erholt hätte, vom Schock. Was ist passiert? Nun, ich hätte morgens meine Süddeutsche Zeitung zu Hause vergessen und mir vor lauter Verzweiflung den Spiegel gekauft. weiterlesen »

29.

Rechtsdrehende Höhenluft

Etwas beruhigendes hat das Wahlergebnis in Bayer auf jeden Fall, wie ein direkter Vergleich mit Österreich, wo auch gewählt wurde (ja, da finden noch freie und demokratische Wahlen statt), zeigt. Es sind nicht die Berge oder die Höhenluft (Stichwort Sauerstoffmangel und Unterversorgung des Gehirns), welche als Erklärung für einen erneuten Rechtsruck in der Alpenrepublik herangezogen werden können, denn sonst hätte auch Bayern anders gewählt. Womit aber erklärt man das Wahlergebnis in Österreich? Etwa mit einer historischen Vorbelastung? An mangelnder Wahlbeteiligung wird es nicht gelegen haben, denn die war in Bayern eindeutig schlechter. Vorläufiges Fazit zur frühen Stunde: die Österreicher bleiben ein Rätsel – zumindest mir.

28.

Ausfahrt am Sonntag

Sieht so aus, als ob es für die SPD in Bayern noch schlimmer kommt als befürchtet. Es gab dann wohl keinen Beck-ist-weck-Bonus. Bei der CSU steht die Partei noch hinter Beckstein – vermutlich sind sie aber schon dabei, die Messer zu wetzen.

28.

Goethe in München

„Hörst du das Zähneklappern in München mein Kind?
Es ist die CSU, sie liegt bei 43 Prozent.”

So oder ähnlich könnte es gewesen sein, wenn der Altmeister noch leben würde. Mit einem anderen Altmeister der politischen Kunst (FJS) wäre das der CSU wohl nicht passiert. Rausreden kann sich Beckstein damit, dass die Raucher Schuld haben, denn die werden wohl noch wissen, wer das schärfste Gesetz zum Nichtraucherschutz in Deutschland zu verantworten hat (wobei das wirklich mal ein Verdienst der CSU war, über den sogar ich mich freuen kann).

Über das vorläufige Ergebnis für die SPD schweige ich mal lieber, sonst fall eich noch in schwere Depressionen.

28.

Mobile Aufräumarbeiten

Auf dem iPhone mal wieder Applikation verschoben, um Platz zu machen für iBlogger. Trotz ein paar Macken für mich die erste Wahl fürs mobile bloggen. Alternativ verfasse ich längere Artikel unterwegs mit der Notizapplikation und maile sie mir selber zu, um sie am Rechner im Büro oder zu Hause zu posten.

28.

Mobiles bloggen im Selbstversuch

Nach der ersten Euphorie bleiben einige kritische Anmerkungen zu iBlogger natürlich nicht aus. Fangen wir aber mit dem positivem an: die Schnittstelle zu WordPress ist recht zuverlässig und arbeitet sogar mit älteren WP Versionen zusammen. Ein Test mit mehreren älteren lokal auf dem Rechner installierten Blogs zeigte, dass sich selbst noch mit Version 2.x eine Anbindung bewerkstelligen lässt – auch wenn wohl Sicherheitsgründe gegen ein so alte WP-Version sprechen.

Die in WordPress angelegten Kategorien lassen sich bei iBlogger für einen Artikel auswählen und selbst mit Umlauten gibt es keine Probleme. Wo ist also der Haken? Zum einen scheint manchmal in der Übersicht der Einträge das Datum nicht zu passen. Ebenso lässt sich es für einen Eintrag nicht ändern. Wesentlich schlimmer aber ist die Anzeige bereits geposteter Beiträge. Selbst im Editiermodus wird nur der Text bis zum more-Tag angezeigt. Ohne es selber ausprobiert zu haben würde ich mal sagen, dass man sich so leicht einen Beitrag verkürzen kann.

Letzter Kritikpunkt fürs Erste: HTML stellt der Editor, ebenso wie bei der WordPress Applikation, im Sourcecode da. Und Textformatierungen müssen mühsam von Hand vorgenommen werden.

Nachtrag: Die Problematik mit dem more-Tag besteht grundsätzlich auch in der WordPress-Applikation. Allerdings wird dort der Text nicht überschrieben, der nach dem Tag folgt, während es bei iBlogger definitiv passiert. Bei der WordPress Applikation läst sich zudem das Datum noch anpassen und einzelne Beiträge schützen.

28.

Testeintrag

image1168263027.jpgErster Versuch mit iBlogger.