Das Ende

Eine Menge Menschen werden jetzt sicher enttäuscht sein, aber es wird auch welche geben, die sich freuen, denn der Titel bezieht sich nicht auf diesen Blog.

Schon als Kind war mir das Ende einer Geschichte heilig. Bis heute kann ich Menschen nicht verstehen, die bei einem Buch zuerst das Ende lesen. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich in einem überschaubaren Zeitrahmen auch das Ende erfahren – Serien mag ich daher gar nicht.

Was für Bücher gilt, trifft natürlich auch für Filme zu. bereits in der Schule gehörte ich zu denjenigen, die davon überzeugt waren, dass der Mitschüler, der vor allen anderen im Kino war und im Plauderton das Ende erzählt und so uns allen den Film vermiest hatte, die darauf folgende Prügel verdient hatte. Aber das ist lange her.

Kommen wir also zur Gegenwart. DER CHEF und ich nehme ja bekanntlich mit unseren Digitalen Videorekorder den größten Teil der von uns konsumierten Fernsehfilme auf. So bleibt die Werbung auf der Strecke und das Gehirn wird nicht weichgespült. Dank der „genialen” Aufnahmetechnik von T-Home passiert es allerding strotz 15 Minuten Verlängerung immer mal wieder, dass das eintritt, was ich am meisten hasse: das Ende fehlt.

Mittlerweile hat sich eine staatliche Anzahl an Filmen im Kopf angesammelt, wo überall das Ende im Nirgendwo der modernen Technik verschollen ist. Auch wenn ich nicht daran glaube, so hoffe ich doch, dass die Telekom da noch nachbessert.

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