Ohne Gurt

Ohne Gurt

Nein, kein Tippfehler, es geht tatsächlich mal nicht um den Parteivorsitzenden der SPD, sondern um Gurte. Genauer gesagt, um Sicherheitsgurte. Morgens an der Haltestelle warten, lassen sich diesbezüglich interessante Beobachtungen machen. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen im Auto unterwegs sind, ohne angeschnallt zu sein. Von meinen Beobachtungen ausgehend würde ich sagen, dass jeder zehnte auf safer driving verzichtet.

Schwer zu sagen, woran das liegt. Vielleicht gehört es zu den letzten großen Abenteuer. Wenn schon keine Prärie, dann eben zumindest ohne Gurt. Wobei das ziemlich schwachsinnig ist. Ich für meinen Teil kann mich an keinen Western erinnern, bei dem die Cowboys ohne Sattel geritten sind.

Einer anderen Theorie zu Folge vertrauen die Gurtverweigerer ganz auf ihren Airbag. Bevor wir jetzt aber hämische Vergleiche mit dem Anfangs erwähntem anstellen, beenden wir das Thema sicherheitshalber. Sollen sie doch vor die Wand fahren – nein, nicht die Genossen, denn ich sitze, wenn auch ganz hinten, im selben Bus.

3 Replies to “Ohne Gurt”

  1. Manche Menschen sollte man einfach nicht hinters Steuer lassen. Denn wenn etwas passiert, sind es meist die unachtsamen Fahrer, die ohne größeren Schaden davon kommen.

  2. Bin auch ein Gurtmuffel *rotwerd. Allerdings bezieht sich das auf ganz kurze Strecken. Mittlerweile habe ich ein neues Auto, das auf den Kurzstrecken einen penetranten Ton ausstößt, wenn ich nicht angeschnallt bin, so dass ich mich jetzt wahrscheinlich doch angurten werde, denn dieser Ton macht mich aggressiv. Und außerdem ist es ja nur zu meinem Besten…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren