Gerade bei spiegel online gelesen: „Jetzt ist es offiziell: Wolfgang Clement soll aus der SPD ausgeschlossen werden – so hat es die Landesschiedskommission in NRW entschieden.”
Liebe Raucher, freut euch nicht zu früh über das Urteil des Verfassungsgerichts. Werfen wir mal einen Blick in den Text der Entscheidung: weiterlesen »
Vor der Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts zum Rauchverbot empfiehlt es sich, diesen Artikel in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Er bestätigt meine Annahme, dass sich bei Rauchern das Gehirn verändert – Sucht macht voreingenommen, sag ich nur.
Die Zeit schreitet voran, aber der Fortschritt lässt auf sich warten. Ich müsste eigentlich schon wesentlich weiter sein, trotzdem liegen Kapitel brach. Woran liegt es? Eine kleine Selbstdiagnose.
Trotz erheblicher artistischer Verrenkungen schaffe ich es unter der Woche nicht, mich aufs schreiben zu konzentrieren. Schließlich geht es nicht um schnodrige Blogeinträge, sondern um fachlich fundiertes Wissen. Jetzt könnte man natürlich unterstellen, dass ich faul wäre. Vermutlich ist aber genau das Gegenteil der Fall. Neben einen Job, der eben nicht 9 to 5 ist, kommt noch die tägliche Zugfahrt von Bielefeld nach Essen hinzu. In einer Woche sammeln sich so 1.540 Kilometer bzw. rund 20 Stunden an.
Allen guten Vorsätzen zum Trotz bin ich dann abends nur noch platt. Geistiges arbeiten geht nicht. Bleibt das Wochenende – im Prinzip jedenfalls. Die letzten sechs Wochen fühlte ich mich allerdings dermaßen schlapp, dass ich am liebsten im Bett liegen geblieben wäre. Mehr oder minder zufällig bin ich jetzt dahinter gekommen, woran das liegt.
Schuld ist weniger das Wetter (wobei es auch in die engere Wahl gekommen ist), sondern etwas ganz anderes. Wissen mus man dazu, dass ich unter der Woche morgens grünen Tee trinke – im Büro Tee, schwarzen Kaffee, Wasser und alles andere nicht alkoholische. Nur am Wochenende trinken DER CHEF und ich morgens Kaffee mit viel Milch. Genau diese aber scheine ich nicht mehr zu vertragen. Letzten Sonntag konnte ich das gut beobachten. Vor dem Frühstück noch putzmunter, ging es mir nach dem Milchkaffee nicht mehr sehr gut.
Aber wie dem auch sei, vom Löcher in die Decke starren werde ich meiner Verpflichtung nicht nachkommen. Das viele gesammelte Material wird sich nicht von selber über Nacht in ein Kapitel verwanden, auch wenn ich davon noch so oft träume. Zusammenreißen ist angesagt, um aus dem Tal der Depressionen hinaus zu kommen und die ersten Anzeichen eines ziemlichen Burnouts hinter sich zu lassen.
Ohne Opfer geht das kaum. Meines wird fürs erste der Verzicht auf Milch im Kaffee sein (es bleibt mir ja auch nichts anderes über). Im Müsli habe ich schon seit Monaten keine mehr, sondern nur Sojamilch. Leider macht sich die im Kaffee nicht so lecker.
Ich schweife ab, merke ich gerade. Mit einem wieder mal viel zu vollen Kopf werde ich jetzt versuchen, in den neuen Tag hinein zu starten.
Wir können davon ausgehen, dass er eine glückliche Kindheit hatte. Er wuchs bei zufriedenem Eltern überwiegend wohl behütet auf und genoss die Freiheiten, die ihm in seinem Alter zustanden.
Mit acht Jahren las er Pipi Langstrumpf. Kurz darauf fasste er an seinem neunten Geburtstag einen Entschluss. Er wünschte sich beim auspusten der Kerzen, nie erwachsen zu werden.
Später an diesem Sommernachmittag tollte er mit anderen Kinder herum. Sie kletterten auf Kirschbäume, wurden mutiger. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit. Er rutschte ab, konnte sich nicht mehr halten und fiel.
Die Landung war unsanft. Aufschlag in voller Länge auf dem Boden. Alle, die Erwachsenen eingeschlossen hielten den Atem an. Sekunden der Angst. Lachend stand er wieder auf. Nichts passiert, rief er.
Dreiundzwanzig Jahre ist das jetzt her. Jahre sind vergangen, Mitschüler, Freunde sind erwachsen geworden. Sein Körper ist auch älter geworden. Geistig ist er aber immer noch auf dem Stand eines Neunjährigen. Manchmal gehen Wünsche anders in Erfüllung.
Ein neues Foto enthüllt, warum Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble die totale Überwachung anstrebt und immer mehr Daten sammeln will:
Wie gerade getickert wird, wurde die Oper in Australien von amerikanischen Streitkräften bombardiert. Ein Sprecher des Us-Verteidigungsministeriums entschuldigte sich umgehend und teilte mit, dass wohl im Stab jemand Aida mit Al-Kaida verwechselt hätte.
Nicht alles steht in der Bibel. Vieles wird uns verschwiegen, so manches einfach ausgelassen, ohne das es dafür einen ersichtlichem Grund gibt.
Es lohnt sich, bei einigen Texten näher hinzusehen und auch mal zwischen den Zeilen zu lesen. Nur wenigen Menschen dürfte zum Beispiel bekannt sein, wer die Weinschorle erfunden hat. Einen Hinweis finden wir im Johannes-Evangelium, Kapitel 2, Vers 1-12.
Wasser zu Wein machen, dass kann heute nicht nur Jesus, sondern jeder von uns, Es kommt nur darauf an, in gleichen Teilen zu mischen. Und so eine Weinschorle, die schmeckt nicht nur auf einer Hochzeit gut, sondern auch an heißen Sommertagen.
Es gab eine Zeit, da waren der Allgemeinheit Bioläden eher suspekt. Komisch Leute, die da einkauften, sagte man. Die Läden selber waren tatsächlich so. Aus grobem Holz gehauene Regale, Personal, dass seine Kleidung entweder selber gestrickt oder aus der Altkleidersammlung hatte. Neben subjektiv empfundenen höheren Preis roch es auch ganz objektiv irgendwie merkwürdig in den Läden. Eine undefinierbare Mischung aus Räucherstäbchen, ungespritzen, aber vergammelnden Obst und volkornbedingten Verdauungsstörungen. Wer dort einkaufen ging, war meist mit Jutetasche bewaffnet und kam zu Fuß, mit dem Fahrrad oder allenfalls mit einem alternativ angehaucht Wagen, der es gerade so durch den TÜV geschafft hatte. weiterlesen »
Was haben Türken und Griechen gemeinsam? – Zypern.