D-Day 2009

D-Day 2009

Langsam sickert es durch, dass der 27.09.2009 wohl der Termin für die nächste Bundestagswahl sein wird. Für sie SPD wird dies wohl der Tag sein, welcher der Partei eine der größten Niederlagen bescheren könnte. Wer es nicht glaubt, der sollte mal in fünf Sätzen zusammenfassen, warum es sich für den Wähler lohnt, seine Stimme 2009 der SPD zu geben.

4 Replies to “D-Day 2009”

  1. Warum sollte jemand der CDU seine Stimme geben? Oder der FDP oder den Grünen? Eben, es gibt keine Argumente. Die Parteien sind heute alle sozialdemokratisch, alle wirtschaftsliberal, alle ökologisch. Und konservativ ist nichtmal mehr die CDU.
    Und genau das ist der Grund, warum Nazis und Kommunisten so gewinnen können. Weil die Parteien kein Profil mehr haben.
    Auf Dauer wird die CDU der SPD in den Abgrund folgen und wir haben ein ausgeglichenes Fünf-bis-sechs-Parteien-System. Das wird lustig.

  2. @Nathanael: Danke, du hast mir meinen Kommentar abgenommen. Warum sollte man die anderen wählen? Am Ende nach der Wahl machen die eh was sie wollen und nicht das was versprochen worden ist.

  3. Da muss ich meinen Vorrednern dann doch mal widersprechen: Die Situation der SPD ist – bei aller berechtigten Kritik an anderen Parteien – in mehrfacher Hinsicht eine besondere. Zum einen ist keine andere Partei derart gespalten in zwei sehr unterschiedliche Strömungen. Zum anderen ist es schon ein Unterschied, ob eine der beiden großen Volksparteien „schwächelt“ oder eine kleinere Partei. Weiterhin ist gerade die SPD durch die einzige nennenswerte Parteigründung der jüngsten Vergangenheit, die Linkspartei, unter Druck. Und last but not least hat keine andere Partei ein so ausgeprägtes Talent, bei der Wahl ihres Spitzenpersonals in die Sch**** zu greifen wie die SPD.

    Im nächsten Herbst wird die SPD entweder zum noch kleineren Junior-Partner in einer großen Koalition (glaube ich nicht), zur führenden Kraft einer rot-rot-grünen Koalition (kann man nicht wirklich ausschließen, wäre dann aber die letzte Regierungsbeteiligung der SPD auf Bundesebene EVER) oder auf die Oppositionsbank wechseln.

    So oder so wird der nächste Herbst für die Sozen wenig erfreulich.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren