Bielefelder Nachtansichten

Was in anderen Städten ganz profan nur „Nacht der Museen” heißt, sind in der der Stadt am Teutoburger Wald die Bielefelder Nachtansichten, die diese Jahr zum 7. Mal stattfanden. Die Frage nach dem Wo dürfte sich ja weniger stellen.

Altstädter Nicolaikirche

Mitten drin war selbstverständlich auch der Herr Boley, welcher sich begleitet vom CHEF durch Museen, Kirchen und Galerien schleppte – oder eher geschleppt wurde?

Wie dem auch sei, das leckerste Menü zur Nacht bot die Altstädter Nicolaikirche (nicht nur deshalb, weil es die neue Heimatgemeinde von Nadine und mir ist und Nadine sich auch noch als Helferin gemeldet hatte). Aber wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten, besonders in einer Nacht wie dieser.

Am Wenigsten hat mir die Ausstellung im Naturkunde-Museum gefallen – ganz einfach deshalb, weil der pädagogisch-belehrende Zeigefinger unerträglich war. Unbestritten, dass viele Tierarten vom Aussterben bedroht sind. Auch lässt sich nicht leugnen, dass die Artenvielfalt durch den globalisierten Warenverkehr bedroht ist, denn Tiere und Pflanzen aus anderen Ländern gewinnen zunehmend Raum im heimischen Ökosystem. Es ist aber immer auch die Frage, wie ich versuche, für das Thema zu sensibilisieren. Schulmeisterei wird dabei kaum helfen.

Trotzdem hatte der Besuch des namu noch was Gutes: dort lagen nämlich allerlei Zeitschriften, unter Anderem die neue Uni Tipps.

Uni Tipps

Auf Seite 24 befindet sich unter der Überschrift „Liebes Tagebuch… ” eine Vorstellung Bielefelder Blogs. Mit dabei natürlich auch der Herr Boley mit folgendem Text (die Anfrage dafür bekam ich Anfang April):

Nach einem folgenschweren Studium (Lehramt Primarstufe), welches ihn vom Niederrhein nach Bielefeld verschlug, einer Tätigkeit als Dozent bei einem Konzern (irgendwas mit Kohle) aus dem Ruhrgebiet, der jetzt ganz anders heißt, arbeitet Thomas Boley als Webentwickler in Essen. Trotzdem lebt er immer noch in Bielefeld – sogar ganz freiwillig. Die fast tägliche Zugfahrt ist, neben dem Genuss von Fastfood-Informationen aus zahlreichen RSS-Feeds und einer richtigen Zeitung, einer seiner Quellen für Ideen, die in seinem Blog wildbits.de zu Beiträgen verwurstet werden.

Vielen Dank dafür noch mal an Arno – auch wenn sich das wahrscheinlich eher nicht auf meine Leserzahlen auswirken dürfte.

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