Unfair und verächtlich

Unfair und verächtlich

Einen Selbstmörder, der durch sein Handeln den Zugverkehr zum erliegen bringt, der Reisende zum untätigen Warten auf eine ungewisse Weiterfahrt verdammt, so einen kann man nichts mehr wünschen. Er hat schon alles bekommen,

4 Replies to “Unfair und verächtlich”

  1. Er hat Zug bekommen,im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ich kann Dich trösten, die Zahl der Suizide steigt von Jahr zu Jahr, d.h. statistisch gesehen hast Du bald wieder einen.

    Ich habe derer zwei schon hinter mir und das aus einer Perspektive, die ich keinem wünsche.

  2. Ganz ehrlich: Die Selbstmorde sind für reisende nur lästig – in der Haut des Zugführers aber möchte wohl keiner stecken. In der Süddeutschen Zeitung war mal ein Interview mit einem, dem das merh als einmal passiert ist, dass er vor seinem ICE einen auf der Strecke hattte, dessen Reste später überall verteilt waren.

  3. Ich kann Dir nur zustimmen. Lästig sowohl für den Reisenden als auch für das Unternehmen.

    Was mich mal interessieren würde, wie hoch die dabei entstehenden Kosten sind, z.B. Verspätungsminuten, psychologische Betreuung des Lokführers, Schadenersatzforderungen der Reisenden etc.

    Kleine Korrektur am Rande: Zugführer ist der, der die Fahrkarten kontrolliert. Der vorne fährt, ist der Lokführer. Wird oft verwechselt ;-)

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren