Blue-ray siegt

Blue-ray siegt

Der betrunkene Reinhardt (Blue-ray) scheint sich gegen das konkurrierende Format HD-DVD durchgesetzt zu haben. Nach dem bereits letzte Woche Warner Home Video angekündigt hatte, künftig seine Filme nur noch für Blue-ray zu veröffentlichen und nicht mehr wie bisher für beide Formate, folgten immer mehr Horrormeldungen. Selbst bei Microsoft wollte man nicht mehr auf biegen und brechen an HD-DVD festhalten.

Wahrscheinlich gab es deshalb für die Xbox360 das HD-DVD Laufwerk immer nur als externe Komponenten, da man eine solche schließlich auch durch einen Blue-ray Player ersetzen könnte.

DER CHEF und ich, wir besitzen ja auch so ein externes Gerät für die Konsole und genau einen Film dafür: 300. Der sieht in HD richtig gut aus. Allerdings haben wir uns den Film nur geholt, weil wir ihn noch nicht auf DVD hatten, denn es gibt unserer Meinung nach keinen Grund, sich alle Filme noch mal zu kaufen. Daher lässt mich auch die Ankündigung, dass Herr der Ringe jetzt nur noch für Blue-ray erscheinen wird so ziemlich kalt.

Sicher, im Netz kursieren Vergleichsbilder, die nicht unbeeindruckend sind. Aber mal ganz ehrlich: ich würde mir die ganze Box nur dann neu kaufen, wenn meine DVD-Box von Außerirdischen entführt oder marodierenden CDU-Politikern in die Hände fallen würde.

Allein ein besser Auflösung rechtfertigt für mich noch keine Neuanschaffung – wie für die meisten anderen Menschen wohl auch. Denn seien wir mal ehrlich. Wie oft schaut man sich einen Film an? Einmal? Zweimal? Dreimal? In den meisten Fällen wohl kaum häufiger.

3 Replies to “Blue-ray siegt”

  1. hmm, ich schaue Filme sehr viel häufiger…
    nur den Abspann vom Herrn der Ringe habe ich (aus unerfindlichen Gründen) noch nie komplett gesehen…

    JBJ

  2. Ich denke solange die TV noch nicht die qualitativen Unterschiede beider Formate darstellen können, ist die ganze Diskussion, welches von beiden besser ist, überfällig. Die meisten sind doch schon zufrieden, dass sie ihre Filme in Farbe gucken können und nicht mehr in Schwarz-weiß.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren