Tun oder lassen?

Tun oder lassen?

Wer nicht in der Lage ist, etwas rechtzeitig und vernünftig zu organisieren, der sollte es lassen – ganz ehrlich. Das es für das in diesem Monat im Hamburg geplante WordCamp noch keine Location gibt, ist in meinen Augen ziemlicher Murks. Sicher, es lassen sich jetzt viele Argumente vorbringen, die sich aber auf einen Nenner bringen lassen: Ausreden.

Das hört sich hart an, ist aber genauso gedacht. Ich bin sicher nicht der einzige Teilnehmer, der Anreise, Unterkunft und eventuellen Urlaub planen muss. Das lässt sich nicht machen, wenn man erst kurz vor dem 26. Januar erfährt, wo genau die Veranstaltung stattfindet (und ob sie nicht doch ausfällt). Nebenbei sei erwähnt, dass Hotelreservierungen und Zugfahrkarten Geld kosten.

Wie gesagt, wenn nach fünf Monaten Planungszeit so was dabei rauskommt, dann habe ich herzlich wenig Verständnis dafür. Natürlich könnte ich für meinen Teil so was nicht besser machen. Genau aus diesem Grund lasse ich ja die Finger davon. Aber ich weiss, dass es durchaus Menschen gibt, die in der Lage sind Events sauber zu planen und zu organisieren.

7 Replies to “Tun oder lassen?”

  1. Ich vertraue voll und ganz auf Cems Organisationstalent. Wer gesehen hat, wie großartig das von ihm veranstaltete Startupweekend rein organisatorisch gelaufen ist, der braucht sich wirklich keine Sorgen zu machen.

    Ich bin jedenfalls froh, dass es Menschen gibt, die solche Veranstaltungen auf die Beine stellen, obwohl sie sicher auch andere Dinge zu tun haben.

  2. Sorry, dass ich für etwas unnötige Spannung gesorgt habe. Das Problem hatte drei Faktoren, warum es zu der schwierigen Situation kam. Erstens, Vorweihnachtszeit, Die tage dazwischen und danach ist kaum ein Entscheider zu erwischen. Alle sind weg. Zweitens, ich habe zu lange in der zeit davor gepokert, um gute Locations. Nichts wirklich passte. Drittens, kaum hatte ich etwas, da wollte der Eigentümer plötzlich einen vierstelligen Betrag für Räume, die Bruch waren, gelinde gesagt. Das habe ich abgelehnt heute. Ich bin sehr dankbar, dass das stilwerk hier schnell ausgeholfen hat. Danke für eure Geduld. Alles ist gut :-)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren