Monat: Dezember 2007

Das Auge isst man mit

Das Auge isst man mit

In den letzten Tagen vor Weihnachten sollte der Mensch eigentlich zur Ruhe kommen, in sich kehren. Es heißt von der Adventszeit ja nicht ohne Grund, dass sie eine besinnliche Zeit sein soll, auch wenn man Angesichts von zahlreichen Glühweinständen selbst vor entlegenen Baumärkten eher an was anderes als besinnlich denkt. […]

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Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XV

Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XV

Mittlerweile liefen im Kanzleramt die Vorbereitungen für die letzte Kabinettssitzung in diesem Jahr auf Hochtouren. Geplant war, am Ende das politische Jahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier ausklingen zu lassen. Selbstverständlich gehörte dazu auch ein anständiger deutscher Weihnachtsbaum. Angela hatte sich für eine pflegeleichte Nordmanntanne entschieden – nicht wissend, dass dieser Baum ein Spätaussiedler aus dem Kaukasus war. […]

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Einsparungen bei easyJet

Einsparungen bei easyJet

Bei easyJet wurden seit Wochenbeginn neu Einsparungsmaßnahmen durchgeführt. Statt der üblichen Rettungswesten befindet sich jetzt unter jedem Sitz eine Dose Red Bull. Es ist zu erwarten, dass auch andere Billigflieger diesem Beispiel folgen werden.

Rotzfrech geparkt

Rotzfrech geparkt

Wie in vielen Städten, so scheint man es auch in Essen mit den Verkehrsregeln nicht so genau zu nehmen. Anders wäre es auch kaum zu erklären, wie der Besitzer eines Oberklasse Wagens auf die Idee kommen würde, in einem ausgewiesenem Halteverbot seinen Wagen abzustellen, die Warnblinkanlage einzuschalten und in aller Ruhe zum Schuster zu gehen. Als Entschuldigung mag vielleicht anzubringen sein, dass die Parkgebühren vor Ort so horrend sind, dass man sich von dem Geld besser ein schickes Auto kauft, was dann wild abgestellt wird.

Völlig Entnervt

Völlig Entnervt

Am vergangene Samstag wurde an meinem MacBook Pro das Slot-in Superdrive repariert, da es DVDs nicht mehr ausspuckte. Dabei fiel dem Techniker auf, das der Akku verformt ist, so dass ich jetzt wohl einen neuen bekomme. Noch am Montag dachte ich dann: „Mensch, dann ist ja jetzt alles mal in Ordnung mit dem Book.” […]

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Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XIV

Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XIV

Im gesamten Regierungsviertel war DAS FOTO Gesprächsthema Nr. 1. In der SPD ging das Gespenst der Angst um, dass Ende der Karriere von Knut könnte auch das Ende der eigenen Regierungsbeteiligung bedeuten. Fett und grau war er geworden. Schon wurden Parolen ausgegeben wie „SPD oder soziale Gerechtigkeit!” – wobei beides ja überhaupt nicht miteinander zu tun hatte. […]

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Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XIII

Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XIII

Später, viel später ging das Licht tatsächlich wieder an. Wer für den langen Stromausfall verantwortlich war, stand noch nicht fest, aber es war nicht so, das der Innenminister im Dunklen tappte. Schließlich konnte er nicht mehr tappen. Nicht ohne Grund wünschte er sich zu Weihnachten von seiner Sekretärin ein Set mit mehreren WLAN-Kameras, die sich unauffällig installieren ließen, zusammen mit dem Buch „Spähangriff für Dummys und Demokratiefeinde” […]

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Pin abgebrochen

Pin abgebrochen

Wer kennt das nicht: Da nimmt man was auseinander und beim erneuten Zusammensetzen bleiben dann Schrauben über oder aber es bricht ein Pin ab. Ähnlich ging es wohl beim zusammenschrauben des Mindestlohns für Briefzusteller. PIN bricht sehr wahrscheinlich sein Engagement ab und verzichtet darauf, der Post Konkurrenz zu machen. Dafür bleiben dann ein paar Zusteller über, die bei PIN nicht mehr benötigt werden. Es dürfte wohl mehr als überraschend sein, dass diese jetzt wohl von der Post übernommen werden sollen. Für den Konkurrenten indes ist das mit Sicherheit mindestens ein Schlag ins Gesicht – die verhinderten Arbeitslosen dürfte es aber einfach nur freuen.

Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XI

Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XI

Kurt saß in einem roten Bademantel mit SPD-Logo vor einem großem Becher Kaffe. Irgendwie war bei ihm wohl das Licht ausgegangen. Zwar war es Samstag, aber es war erst acht Uhr morgens. Er konnte nur hoffen, dass sein Anzug schnell wieder aus der Reinigung zurück kam.

Noch vor dem Frühstück stellte Jörn die Waschmaschine an. Die frische aufgewärmte Zeitung und die Brötchen brachte er dann zusammen mit einem Glas Orangensaft ins Schlafzimmer, wo alles schon sehnsüchtig erwartet wurde.

Im Kanzleramt gab es ebenfalls Frühstück und Zeitung. Das Foto auf der Titelseite überraschte sogar die Bundeskanzlerin.

Vom hohen Ross

Vom hohen Ross

Mit einer von Arroganz durchzogenen Polemik beschäftigt sich Bernd Graff in der SZ-Wochendsbeilage von heute unter dem Titel ”Web 0.0„ mit dem so genannten Debattierclub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten – dem Internet also. […]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren