Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XVI

Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XVI

Außenminister F. W. Steinmeier war zufrieden. Das Geschenk für die Bundeskanzlerin war noch rechtzeitig vor den Feiertagen aus der Türkei eingetroffen und vermutlich schon auf dem Weg nach Uelzen. Damit würde er bestimmt ein paar Punkte gutmachen und von Merkel ein Fleißkärtchen bekommen. In Gedanken ging er noch mal die anderen Geschenke durch und überlegte, ob er bei der Weihnachtspost niemanden vergessen hatte.

Ganz ohne Mindestlohn wurde auch im Kanzleramt die Post erledigt. Diese Jahr gab es von Angela selbstgestaltet Karten – eine Abwandlung ihrer normalen Autogrammkarten, auf denen sie mit einem Engelskostüm zu sehen war. Vielleicht etwas kitschig, aber die Kartenempfänger in der eigenen Partei würden den Wink schon verstehen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren