Endlich in Freiheit

Endlich in Freiheit

Es git sie doch, die guten Nachrichten vor Weihnachten. Maro W. wurde gestern aus der Untersuchungshaft entlassen und darf Weihnachten zu Hause bei seiner Familie verbringen. Nächstes Jahr im April geht der Prozess um die angebliche Vergewaltigung weiter, aber diesem kann Marco dann als freier Mensch beiwohnen. Es bleibt zu hoffen, dass sein Anwalt dann auch endlich die Möglichkeit erhält, das „Opfer” direkt zu befragen.

4 Replies to “Endlich in Freiheit”

  1. Auch jemanden per se für unschuldig zu erklären, ist eine Vorverurteilung. Und damit nicht Okay.
    Außerdem wirken die Gänsefüßchen um das Wort Opfer auf mich schon sehr befremdlich. Was denn, wenn ihre Geschichte stimmt? Dann verhöhnst Du damit ein Vergewaltigungsopfer.

    Die ganze Geschichte zeigt vor allem Eines: Dass Strafprozesse, gerade wenn Jugendliche daran beteiligt sind oder wenn es um Sexualstraftaten geht, konsequent unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt werden sollten. Zum Schutz aller Beteiligter

  2. @Eldersign: Tatsache ist, dass soweit man dem medizinischen Befund aus England glauben schenken darf, keine Vergewaltigung stattgefunden hat. Wenn überhaupt, dann dürftes es eine Belästigung sein (oder, eine nicht vollendete Vergewaltigung, wenn dir das lieber ist).

    Die Gänsefüßchen verhöhnen nicht das Opfer, wohl aber eine solche Interpretation.

    Und nein, ich finde nicht, dass Strafprozesse unter Auschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollten. Den gerade erst die öffentliche Aufmerksmakeit ist ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Rechtssprechung.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren