11. Dezember
2007

Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XIV

von tboley um 09:10 Uhr

Im gesamten Regierungsviertel war DAS FOTO Gesprächsthema Nr. 1. In der SPD ging das Gespenst der Angst um, dass Ende der Karriere von Knut könnte auch das Ende der eigenen Regierungsbeteiligung bedeuten. Fett und grau war er geworden. Schon wurden Parolen ausgegeben wie „SPD oder soziale Gerechtigkeit!” – wobei beides ja überhaupt nicht miteinander zu tun hatte.

Aber Knut hatte noch Glück im Unglück. Oettinger konnte ihm bescheinigen, dass er kein Nazi gewesen war und seine Bäreneltern auch nicht für die Erschießung aufständischer Zootiere im Dritten Reich verantwortlich gewesen waren. Der ehemalige Pfleger kam nicht ganz so glimpflich davon, zumindest aber blieb ihm die Möglichkeit, durch Nachmittags-Talkshows zu tingeln , um so seine Gefühlskasse aufzubessern.

Ein anderes Foto, was den Parteivorsitzenden der SPD in einer misslichen Lage zeigt, hatte unterdessen keine weiteren Folgen. Abgesehen davon vielleicht, dass Wolfgang S. daraus an seinem heimischen, von Bundestrojanern garantiert freien, Computer Geschenkpapier bastelte.

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Schweigen im Walde zu „Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XIV”
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