Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XIII

Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XIII

Später, viel später ging das Licht tatsächlich wieder an. Wer für den langen Stromausfall verantwortlich war, stand noch nicht fest, aber es war nicht so, das der Innenminister im Dunklen tappte. Schließlich konnte er nicht mehr tappen. Nicht ohne Grund wünschte er sich zu Weihnachten von seiner Sekretärin ein Set mit mehreren WLAN-Kameras, die sich unauffällig installieren ließen, zusammen mit dem Buch „Spähangriff für Dummys und Demokratiefeinde”

Unterdessen war es trotz des Stromausfalls im Kanzleramt kuschelig warm. Dank einer großzügigen Spenden von George W. Bush wurde seit ein paar Wochen schon mit alten CIA-Videos geheizt. Das CO2 wurde, so sagte man Angela M., zuverlässig durch einen SPAM-Filter von der Atmosphäre ferngehalten.

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren