Discountstudium

Discountstudium

Ein Pfund Kaffee und ein BWL-Studium bitte:

BWL-Studium bei Tchibo


Manche Dinge sind so bizarr, dass man nie auf die Idee kommen würde, sich so was auszudenken.

6 Replies to “Discountstudium”

  1. Am Fernstudium ist ja nichts einzuwenden, an BWL und Tschibo auch noch nicht einmal.

    Aber Diplom? Inzwischen sind doch Abschlüsse wie Bachelor (BA) und Master Bachelor (MBA) angesagt. Bolognia lässt grüßen.

    Scheinbar hat die PFH Göttingen da was verpasst. Man sollte sich die Frage stellen, ob man nicht woanders besser fernstudiert, z.B. an der Fernuni Hagen.

  2. Ich finde das Diplom gut. Besser als jeder Zwangsreformprozess ohne zu Hinterfragen. Mit dem Bachelor rechtfertig man momentan nur die Selektion und das Zahlen geringerer Löhne an Akademiker. Sehe ich keinen großen Nutzen drin.

    Und da ich selber den Umstieg miterlebt habe kann ich von dem Chaos das aus dem Bolognia-Prozess entstand nur zu gut berichten…

  3. Zumindest hat diese Aktion das Thema Bildung wieder in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt und das kann für das langsam verblödende Volk nur gut sein.

    @Seraja
    Dieser Zwangsreformprozess wie Du ihn nennst, soll ja eine internationale Vergleichbarkeit der Abschlüsse herstellen. Das es da zu Problemen kommt ist verständlich.

    Was die Löhne angeht…
    Nicht umsonst sucht dieses Land händeringend Akademiker. Die meisten von ihnen gehen ohnehin lieber ins Ausland, was auch verständlich ist.

    Über dieses Bildungssystem könnte man ebenfalls stundenlang diskutieren.

    Ob Diplom oder BA, pauken müssen sie beide. Und soweit ich weis, hat lernen noch keinem geschadet.

    PS: Ich bin 40, Lokführer und Fernstudent (Wirtschaftswissenschaften).

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren