Frieden auf Erden

Frieden auf Erden

Samstag,am Frühstückstisch. Ein kurzer Blick auf die Meldungen auf der Zeitung Titelseite der SZ und nicht nur der Tag ist gerettet:

Al Gore erhält Friedensnobelpreis

Yes! Das hat er mehr als verdient für seinen Einsatz zur Rettung der Erde. Wer noch immer nicht Eine unbequeme Wahrheit gesehen hat, der sollte es dringend nachholen.

Ganz nebenbei, auch wenn es nicht beabsichtig war, ist die Auszeichnung ein kräftiger Tritt in das Hinterteil von George W. Bush.

5 Replies to “Frieden auf Erden”

  1. Naja, Al Gore zusammen mit der IPCC war sicher das Populärste aus dem diesjährigen und IMHO recht „armen“ Angebot der Kanditaten und der Tritt in den Allerwertesten von Bush ist IMHO sicher auch ein Grund gewesen, wie bestimmt auch der Friedensnobelpreis für Jimmi Carter in 2002 …

  2. Ich sehe diesen Preis mit gemischten Gefühlen. Al Gore hat sich seit seiner verlorenen Präsidentschaftswahl um 180° gedreht. Denn vorher stand er für das genaue Gegenteil der Positionen, die er heute vertritt. Naja, aber den Sinneswandel kann man ja nur positiv begrüßen. Hoffentlich macht es Schule und ist nicht nur taktieren…

  3. @Basti: Blender? Komisch nur, dass sich Gore schon zu einer Zeit mit dem Klima-Schutz beschäftigt hat, als gerade mal dei ersten Deutschen Bio-Müsli kauten. Statt vorschnelle Urteile empfehle ich mal einen Blick in die Biografie von al Gore.

  4. Das ist soweit korrekt Thomas, allerdings hat er irgendwie zwischen 1992 und 2000 im politischen Handeln als Vizepräsident seine Überzeugungen nicht wirklich in die Tat umgesetzt. Leider. Von daher finde ich es zumindest nicht verwunderlich, wenn die Entscheidung kontrovers diskutiert wird. Eingesetzt hat er sich immer und viele Initiativen auf den Weg gebracht, aber im politischen Handeln ist davon später nicht viel übrig geblieben. Vielleicht sollte sich Gore statt einer Kandidatur überlegen, die Nr. 2 hinter Missus Clinton zu werden. Die beiden könnten einiges Bewegen, denke ich.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren