Unter Sexfreunden

Unter Sexfreunden

Dank Video-on-demand können der Chef und ich jederzeit unsere Programmplanung den aktuellen Sehwünschen anpassen – das Entertain Comfort Paket der Telekom möchten wir auf jeden Fall nicht mehr missen. Gestern im Abendprogramm lief bei uns Departed, der nicht nur für die 1,99 Euro (für 24h „ausleihen”) ein recht guter Film ist. Brutal, gute Schauspieler (oder eben brutal gute Schauspieler), coole Sprüche und ein paar Wendungen, verbunden mit Hochspannung.

Über den Film selber möchte ich allerdings nicht viel erzählen, nur so viel: man sollte ihn gesehenen haben. Was mich jedoch, wie bei so einigen anderen Filme auch, stört, sind die Sexszenen im Film. Nicht das ich prüde wäre – ich finde solche Szene einfach nur langweilig und überflüssig. Sie treiben weder die Handlung weiter voran noch scheinen sie einen besonderen Zweck zu erfüllen.

Ich bezweifle auch, dass sie einen ganz besonderen Typ Mann ansprechen, denn die Filme, die der sich anspielt, haben eh ein P in der Typenbezeichnung. Wozu also Sexszenen in Filmen? Ehrlich, ich habe keine Antwort auf diese Frage.

7 Replies to “Unter Sexfreunden”

  1. Was solls auch bringen, wenn Filme aus einem Land, das ähnlich prüde ist wie der Iran und eine ebensolche Doppelmoral lebendig hält, mit „Sexszenen gewürzt“ werden soll???

    Das ist wie Angela Merckel in eben so eienen P-Film stecken.

    Die Sache mit der Erotik, haben die Franzosen schon immer besser beherrscht. ;)

  2. @cotmic: jetzt wu du es erwähnst: In französichen Filmen haben mich die Szene noch nie gestört, ja sie sind mir da nie als Fremdkörper aufgefallen. Btw: Dieser fanz. Film ist wirklich Klasse!

  3. Für mich das Film Highlight des Jahres. Seit ein paar Jahren bevorzuge ich sowieso eher europäische Filme. Sie sind nicht so brutal und generisch wie die meisten amerikanischen Filme und nicht so national pathetisch. Natürlich sind sie oft auch nicht so high tech und poliert.

    Aber ich mag einfach den europäischen Charme und die Natürlichkeit in der Filmkunst in diesen Landen.

  4. “ Was mich jedoch, wie bei so einigen anderen Filme auch, sind die Sexszenen im Film.“
    Das mich auch. Wobei es mich, wie bei europäischen Filmen, nicht immer. Das ich sagen.

    Egal.
    Inhaltlich stimme ich dir absolut zu und sehe es ähnlich wie cozmic – der europäische Film hat was. Egal ob französisch, deutsch bzw. deutsch-türkisch, schwedisch, holländisch oder – natürlich – britisch. Die sind immer nur ganz dezent mit Sex, dabei fast nie übertrieben (außer, wenn es so gehört, z.B. bei „Süperseks“) und bringen die Handlung auch mit dem, was es an Sex gibt, voran.

  5. @Nathanael: Veler habe ich korgirt; Dhanke vür den Hinveis! ;-)

    Was einem so alles passiert, wenn im ICE der Nachbar mitliest und beim Wort SEX große Augen bekommt…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren