Aberkennung für Arminia?

Eigentlich wollte ich ja im Titel nicht Aberkennung, sondern Anerkennung schreiben – aber der Schreibfehler passt eigentlich auch ganz gut. Nun, im Grunde, um das gleich einleitend noch mal zu erwähnen, kann ich mit Fußball ungefähr so viel anfangen wie ein Fisch mit Fahrrad. Wobei der Fisch von einem Fahrrad mehr hätte als ich von einer Dauerkarte für die Schüco-Arena (immerhin weiß ich zumindest, wie dat Stadion von ne Fußballspieler heißen tut).

Jedenfalls, um die Sache auf den Punkt zu bringen: gestern bekam ich eine eMail von meinem Kollegen Marc. Demnach hat es Bielefeld tatsächlich am Wochenende auf den 2. Platz der ersten Bundesliga (was immer das auch sein mag) geschafft. Zwar bestreitet mein lieber Kollege, dass Bielefeld jetzt dadurch zur Metropole wird (was Bielefeld, wenn wir ehrlich sind, schon längst ist), sieht aber eine möglichen Gefahr hinsichtlich des Umzug nach Essen vom CHEF und mir. Keine Angst Marc, der Umzug hängt sicher nicht vom Fußball ab! Wäre ich gemein, würde ich sogar sagen, dass für Essen zum Beispiel spricht, dass der dortige Fußballverein nicht in der Bundesliga vertreten ist und dies auch auf absehbar Zeit nicht sein wird.

Aber ich als Banause halte ja Rot-Weiß Essen für eine lokale Spezialität einer Pommesbude. Im Zusammenhang mit Fußbal und Zugfahrt sei noch angemerkt, dass im ICE zumindest Fußball, abgesehen vielleicht von irgendwelchen Weltmeisterschaften, eine eher untergeordnete Rolle spielt. Schon eher wird hier über Radsport geredet, wobei dass jetzt wieder ein völlig anderes Thema wäre.

Halten wir also den Ball schön flach und fassen zusammen: Wenn Herr Boley und seine Frau einst aus Bielefeld wegziehen werden, so hat dies nichts mit dem Fußball zu tu, selbst wenn sich angesichts einiger Armina-Fans bei mir eine Art Fluchtreflex einstellt.

Den Arminen sei die derzeitige Position in der Tabelle und die aktuelle Hochstimmung gegönnt, da ich mir sehr sicher bin, dass Schalke dies bald korrigieren wird.

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