Essen im Jahre Null

Essen im Jahre Null

So, nun liegt also das „Großereignis”, die Loveparade 2007 hinter uns. Wie zu vernehmen ist, wurde Essen nicht völlig verwüstet – trotz geschätzter 1,2 Millionen Teilnehmer an der Loveparade. Ich möchte mich nicht weiter lustig machen über diese Veranstaltung. Es ist halt einfach eine Frage des Geschmacks, ob einem so was liegt oder nicht (auch wenn es jetzt verlockend wäre zu behaupten, dass Techno und Geschmack Dinge sind, die einander ausschließen).

Was mir aber außerordentlich gut gefallen hat heute morgen, war das Zitat einer Raverin zum Thema Loveparade in der Süddeutschen Zeitung:

Ich weiß gar nicht, was ihr habt, Karneval ist doch genauso asi.

Wohl wahr. Wobei es doch einen Unterschied zwischen Karneval und der Loveparade gibt: Bei der Loveparade ist das Wetter besser und die Musik stammt wenigstens nicht aus der Mottenkiste.

2 Replies to “Essen im Jahre Null”

  1. Eine Syphstadt wie Essen kann man sicher nicht verwüsten – aber die “ Techno-Tunten “ haben es versucht ! Genau wie sie Essen zugeschissen und wildgepinkelt haben – haben sie die Innenstadt mit Glas und Pappe verseucht ! Aber die Hauptsache war ja wohl … die Stadtkämmerer haben genug reibach gemacht !!!
    Gegen genug Kohle – kann man auch eine Stadt wie Essen zuscheissen – sowie seine Bürger mit “ Techno – Gebrüll “ beschallen – oder ?

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren