Abenteuer Bahn

Abenteuer Bahn

Trotz angekündigtem Streik der Lokführer führ heute sitze ich im Zug. Geplant ist eine Arbeitsniederlegung in der Zeit zwischen 8 und 11 Uhr. Sollte tatsächlich gestreikt werden, hoffe ich, dass ich zumindest bis nach Dortmund komme. Von dort kann ich möglicherweise mit der S-Bahn oder dem Regionalexpress weiterfahren – sofern diese fahren. Das ich das, was die Gewerkschaft der Lokführer derzeit macht, führ Erpressung halte, hatte ich, glaube ich, schon mal erwähnt. Fahrgäste in Geiselhaft zu nehmen, halte ich auch nicht für besonders gelungen, um seinen Sympathiewert zu steigern.

Aber nun gut. Ich kann zwar jammern, aber nichts ändern. Außer vielleicht mit dem Auto fahren. Nur ist das für mich aus mehreren Gründen keine Alternative. Selbst wenn ich ein kleines Klimaschweinchen und mir der todsicher Stau auf der A2 egal wäre, so würde allein schon deshalb kein Auto fahren, weil DER CHEF und ich keins haben, ja sogar eigentlich auch keins brauchen.

Ich wollte jetzt aber keine Grundsatzdiskussion anfangen, sondern mich nur schon mal vorsorglich aufregen. Wenn ich diese Zeilen hier ins Netz stelle, sollte ich mich in Hamm befinden. Via Bluetooth, Handy und UMTS sollte ich dann eigentlich eine Internetverbindung zustande bekommen. Wenn nicht, liegt das am derzeitigen Leihgerät. Jawohl, richtig gelesen, ich tippe diese Zeilen nicht mit dem MacBookPro, sondern mit einem MacBook, da ich gestern das MacBookPro wieder abgegeben habe, auf dass ich diesmal ein einwandfreies Gerät mit seidenmatten Display bekomme.

Jedenfalls, diesmal ist die Migration meiner Daten nicht ganz so gut abgelaufen. Zwar hat das Leihgerät meine Festplatte tadellos erkannt, nicht aber das Betriebssystem darauf. Das vom MacBook Pro war wohl zu neu. Was folgte, war eine längere „Aktualisierung” des Systems mit dem Ergebnis, dass zwar meine Daten und Programme vorhanden sind und auch laufen, aber bei den Systemerweiterungen scheint es etwas schief gelaufen zu sein.

Gut, das mit der Verbindung hat offensichtlich funktioniert. Wäre schön, wenn ich das in einer halben Stundem auch über die Zugverbindung sagen könnte.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren