Garantiefälle

Derzeit schreibe ich meine Blogeinträge mit einem MacBook als Leihgerät. Mein eigenes MacBook Pro hat sich auf den Weg nach Irland gemacht, da es jetzt wohl endgültig gegen ein Neugerät ausgetauscht wird. Nicht unbedingt das Schlechteste, wenn ich ehrlich bin. Das das Display insgesamt viermal ausgetauscht und immer wieder der gleiche Fehler auftauchte, ist auf jeden Fall ärgerlich. Zumindest aber haben sich Apple und Gravis stehst darum bemüht, meinen Rechner tatsächlich zu reparieren.

Was sich wie eine Selbstverständlichkeit anhört, ist keineswegs der Regelfall, wie das Beispiel Sony Ercisson zeigt. Meine Erfahrungen mit dem Hersteller schicker Mobiltelefone sind ein gutes Beispiel für schlechtes Kundenmanagement. Unmittelbar nach meinem Irland-Urlaub habe ich bei O2 mein W850i reklamiert. Es hatte einen gut sichtbaren Riss im Tastaturfeld. Der Händler vor Ort war sehr zuvorkommend und sagte nur: „Kein Problem, dass kennen wird schon. Fast jedes Handy dieses Typs wird derzeit wegen diesem Verarbeitungsfehler reklamiert.”

In etwa zehn Tagen sollte ich das Gerät wieder bekommen. Nun, um genau zu sein, hatte ich das Gerät schon bereits nach sechs Tagen wieder, was mich etwa 10 Sekunden gefreut hat, denn ich hatte genau das selbe Gerät zurück bekommen. Ein Reparatur wurde offensichtlich nicht vorgenommen. Der O2 Händler fand das genauso unlustig wie ich und rief bei Sony Ercisson an. Er beschwert sich massiv über diesen Vorgang. Mein Telefon wurde dann erneut eingeschickt.

Gestern hat es DER CHEF dann wieder abholen können. Und, was soll ich sagen? Es war wieder nicht repariert worden. Ein Riss, den selbst am bisherigen Vorgang unbeteiligte Verkäuferinnen im O2 Laden in Bielefeld auf Anhieb und mit bloßem Auge sehen konnte, war von einem Techniker bei Sony Ercisson erneut übersehen worden. Dabei hatte wurde vor dem zweiten Anlauf der Reklamationsgrund explizit auf dem Reparaturschein angegeben.

Nächste Woche wird Nadine dann mein Handy wieder Reklamieren, da der Chef vom O2 Laden dann erst wieder da ist. In weiser Voraussicht hat sie sich aber schon mal bestätigen lassen, dass die Reparatur von uns reklamiert wurde. Nicht das es nachher noch heißt: „Warum sind sie damit nicht direkt zu uns gekommen?”

Ich bin schon mal gespannt, wie die Sache weitergeht und ob ich in der Zwischenzeit mein neues MacBook Pro bekomme. Wenn ich allerdings von Apple auch das selbe, defekte Gerät zurück erhalte, wird mir vermutlich die Galle überschäumen.

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