Noch so ein Stöckchen

Ja, die Grillsaison hat begonnen. Trotz guter Vorsätze grillen DER CHEF und ich doch wieder überwiegenden elektronisch – was nicht nur unmännlich ist, sondern auch noch schlechter für die Klimabilanz. Ein aufmunterndes Blogstöckchen, was sonst praktisch als Grillanzünder verwendet wird, hat so die Chance, auch beantwortet zu werden, statt sich nützlich zu machen.

Nun, der langen, wenig sinnvollen Vorrede frisch ans Werk und das Geburtstagsstöcken von Monika gefangen, bevor ich es mir doch noch anders überlege und den Kohlegrill aus seinem Verschlag hole.

1.Seit wann bloggst Du und macht es Dir immer noch Spaß?

Laut Logbuch der Enterprise seit dem 10. Juli 2003. Das es mir immer noch Spaß macht, sollte eigentlich klar sein – denn sonst würde ich es ja nichtmehr machen (obwohl, wenn ich es recht bedenke: Steuern zahlen macht keinen Spaß, trotzdem mache ich es immer noch…).

2. Kennst Du „Webstandards“? Wozu sind die denn gut?

Also, persönlich vorgestellt wurden mir noch keine, auch bin ich mit keinen befreundet. In sofern wäre es nicht schicklich, von kennen zu sprechen. Unbestätigten Gerüchten zu Folge hat das was mit Barrierefreiheit zu tun. Barrierefreiheit ist der mystische Gral, der Blinde wieder sehend macht, Taube hören lässt und die Steuersätze im Land dauerhaft senkt (oder war das jetzt doch was anderes?).

3. Wie erklärst Du Deiner Oma was ein Blog ist?

Abgesehen davon , dass ich keine Oma mehr habe und daher auch nicht in Erklärungsnot geraten würde, fass ich das mal als hypothetische Frage auf. Also, wenn ich noch eine Oma hätte und sich die Gelegenheit ergeben würde zu erklären, was verdammt ich da täglich mache:

Liebe Oma, so ein Blog, das ist im Prinzip ein Tagebuch (keine Klowand). Wie bei Tagebüchern, so es es auch bei Blogs so, dass es ganz unterschiedliches gibt, was darin niedergeschrieben wird. Von sehr persönlich bis sehr politisch ist fast alles denkbar. Im Gegensatz zum Tagebuch mit Schloss, dass gerade bei pubertierenden Mädchen verhindern soll, dass Mütter oder Brüder mitlesen (was sie aber meist trotzdem schaffen). wird im Blog nix versteckt. Im Gegenteil. Jemand, der in sein Internettagebuch schreibt, freut sich über jeden, der es liesst.

So, hoffen wir nur mal, dass Oma nicht auch noch fragt, warum jemand einen Blog betreibt.

4. Wenn Du was Wort „Silver Surfer” hörst, an welche Altersgruppe denkst Du dann?

Mhm, Silver? Die Zeit des ersten Goldrausches ist ja wohl auch im Internet vorbei. Silver Surfer? Hört sich nach Surfern zweiter Klasse an. Darüber wird es dann noch die Gold Surfer geben, die mehr als 24 Stunden ihres Tages im Internet verbringen. Oder war doch was anderes gemeint? Ist das etwa ein hinterhältiger Hinweis auf mein schon durchgrautes Haar? Da gab es doch so was zum renaturieren…
Aber mal im Ernst: Ich würde Silver Sufer als die 50-plus Gruppe definieren. Wobei bei den Silver Surfern nicht nur das Alter, sondern auch Bildungstand und Einkommen interessant sind. Dies liegt, so weit mir bekannt ist, weit über dem Durchschnitt. Somit stellen die Silver Sufer eine sehr interessante Zielgruppe dar.

5. Wer oder Was ist „SEOigg”?

Ganz klar einer dieser Mysteriösen UFO-Sekten, die Webseiten entführen und gegen ein Schutzgeld (das so genannte Beratungshonorar) wieder ins Internet frei lasen. Vorher findet bei den Seiten aber ein Clearing statt – die Anhänger der UFO-Sekte behaupten, dass würde die Seiten für Suchmaschinen optimieren.

6. Wann und wo treffen sich alle Blogs,Websites, Homepages, die sich am im Jahr 2007 ein neues Design verpassen und somit ihr css neu starten?

Ich habe meinem Blog ganz klipp und klar verboten, zu so einer Veranstaltung zu gehen. Nach dem letzten Nudisten-Camp (CSS-Naked-Day) war ich so entsetzt über die Manieren meines Blogs, dass er bis auf unbestimmte Zeit erstmal Hausarrest hat. Am besagten Tag wird er mir als brav bei der SEO helfen und anschließend das Geschirr spülen.

7.Wieviele Besucher hatte WebDesign-in.de bis Juni 2006?

Gemeine Frage. Während ich hier zugfahrend schreibe, habe ich weder das Internet noch meine Glaskugel zur Hand. Wie soll ich da so eine Frage beantworten? Bei einem einjährigen Geburtstag wäre die Frage auf jeden Fall deutlich einfach zu beantworten…

Da mir auferlegt wurde, das Stöckchen weiter zu werfen, um mich für ein Gewinnspiel zu qualifizieren, werde ich dem natürlich nachkommen. *weit ausholende* es bekommen jeweils Jeriko, iKA, apfelhexe und der sparrenblog so ein Hölzchen zugeworfen (die „Glücklichen” wurde anhand der letzten gelöschten eMails in meinem Mail-Programm ermittelt…).

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