Zahnschmerzen

Zahnschmerzen

Sind echt übel – besonders dann, wenn ich sie habe und die Backe scheinbar geschwollen ist. Für etwas Mitleid ist Platz in den Kommentaren. In der Zwischenzeit hoffe ich einfach, dass es nur entzündetes Zahnfleisch ist, denn andernfalls müsste ich zum Zahnarzt. Eigentlich nicht weiter schlimm, wenn es denn nicht so wäre, dass es einer der hinteren Weisheitszähne ist, wo es bei mir puckert. Den medizinischen Ratschlag meines Zahnarztes beim letzten Besuch, mir am besten alle vier Weisheitszähne entfernen zu lassen, habe ich schon vor längerer Zeit verworfen – was nicht nur ein Beweis für meine Uneinsichtigkeit in der Sache ist, sondern auch ein Hinweis, dass der letzte Besuch doch auch etwas länger her ist.

Wer jetzt mit guten Ratschlägen kommt, sollte eines bedenken: Ich kann absolut kein Blut sehen und auch nicht den Mund über längere Zeit sehr weit aufmachen. Eine Tatsache, die mich schon bei der letzten einstündigen Zahnbehandlung sehr weit an meine Grenzen der Belastbarkeit geführt hat. Das Ziehen der Weisheitszähne ginge bei mir nur unter für diese Art Eingriff eher unübliche Vollnarkose.

3 Replies to “Zahnschmerzen”

  1. Bezüglich des Weisheitszähne-Ziehes möchte ich Dich beruhigen:

    Wenn der Zahnarzt etwas taugt, braucht der pro Zahn nicht mal 30 Sekunden.

    So war es jedenfalls bei mir. Gemerkt (also im schmerzlichen Sinne) habe ich von dem Eingriff dank Betäubung überhaupt nix, und auch die Schmerzen nach dem Abklinken der Betäubung waren kaum der Rede wert.

    Gruß
    ANDY

  2. Im zarten Alter von 15 oder 16 wurde ich damals auch meiner Weisheit beraubt. Gemerkt hab ich davon auch nichts, da man mich mit dem Hammer betäubte, sprich Vollnarkose. Wieso ist das für einen solchen Eingriff unüblich? Ich kenn´s nicht anders bzw. Hab noch nicht gehört, dass das jemand mit ner örtlichen Betäubung gemacht bekommen hat. Woran ich mich noch gut erinnern kann, ist dieser ekelhafte Geschmack im Mund, den man unweigerlich mitnimmt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren